Kleiner Virus, große Auswirkungen
Coronakrise: Die zweifache Angst Chinas

Wenn hier die Rede von China ist, sind damit nicht die über 1,4 Mrd. Menschen gemeint, die in China leben, sondern die Regierung Chinas und insbesondere die Chinesische Kommunistische Partei (ChKP).

Wie konnte es so weit kommen, dass die ganze Welt unter dem Würgegriff des Coronavirus leidet? Fast der gesamten Menschheit wurde Quarantäne oder Ausgangsbeschränkung verordnet. Bis jetzt gibt es offiziell über 1.2 Mio. Infizierte und ca. 66.000 Tote.

Warum hat China, wo die Seuche ihren Anfang nahm, so lange geschwiegen? Hat oder wollte es vom SARS-Ausbruch nichts lernen? Das 21. Jahrhundert ist noch jung. Und schon gibt es zwei Pandemien zu verzeichnen. Beide haben ihren Ursprung in China; SARS 2002/03 und COVID-19 seit November 2019.

Mit Seuchen und todbringenden Pandemien in Verbindung gebracht zu werden passt nicht so recht zum Image, das sich die kommunistischen Machthaber geben wollen. Politische und wirtschaftliche Faktoren sowie die Prestigefrage waren ausschlaggebend für Chinas Fehlverhalten. Außerdem unterschätzte es die Gefahr und das Ausmaß der COVID-19 Bedrohung. Nun ist die ganze Welt davon betroffen, und das Opfer vieler unschuldiger Menschenleben schreit zum Himmel. Der Kurier berichtete über eine Studie der Universität von Southhampton (UK), die besagt, hätte China drei Wochen früher die Maßnahmen ergriffen, so wären 95 % der Ansteckungen verhindert worden.

Zusätzlich zur Gefahr der Ansteckung mit dem Virus und schwerwiegenden sozialen Einschnitten lahmt die Weltwirtschaft: Viele Unternehmen haben geschlossen, Flugzeuge bleiben am Boden, die Tourismusbranche kam zum Erliegen... Innerhalb einer Woche verloren allein in Europa 1 Mio. Menschen ihren Job. Weltweit könnten über 30 Mio. Menschen arbeitslos werden.

Nachdem die Dinge außer Kontrolle gerieten und die gesamte Menschheit in eine schwerer Krise gestürzt wurde, sitzt der Schock tief und zwei Ängste plagen das totalitäre Regime Chinas:

Ist die Coronavirus-Krise der Anfang vom Ende der ChKP? Die Bevölkerung hat das Vertrauen in die eigene Regierung verloren. Sie wurde betrogen, falsch oder gar nicht informiert, irregeleitet und in der Not im Stich gelassen. Tausende Menschen mussten sterben. Niemand weiß wieviel. Die offiziellen Zahlen stimmen nicht. Trauer, Schmerz und Zorn wollen bei der ausgebeuteten und leidgeprüften Bevölkerung Chinas nicht abklingen. Erst nachdem es nicht mehr anders ging und sich der Coronavirus um die ganz Welt ausbreitete, griff die Chinesische Regierung rigoros ein. Sie machte aus der Not eine Tugend und wollte der Welt zeigen, wie professionell und effektiv sie bei der Bekämpfung des Virus vorging. Die WHO ließ sich als Propagandawerkzeug Chinas missbrauchen und ist mitverantwortlich für die weltweite Miserie.

Ein junger Arzt, Dr. Li Wenliang, gab sein Leben im Kampf gegen den Virus und die Ignoranz der Behörden. Er warnte und mahnte. Der Apparat wollte ihn zum Schweigen bringen. Angeblich starb er am Coronavirus. Er war erst 34 Jahre alt. Sein Tod löste einen Sturm der Entrüstung aus, der den Mächtigen das Zittern lehrte: Die Hashtags, die Dr. Li betrafen, wurden von der Hälfte(!) der Bevölkerung Chinas angeklickt und der Ruf nach Meinungs- und Redefreiheit wurde laut.

Die Menschen in China verdienen unsere tiefe Anerkennung und Sympathie. Sie haben genug gelitten. Sie verdienen es, frei zu sein und ohne Angst vor Repressalien leben zu können. Sie verdienen eine rechtschaffene Regierung und Politiker, die die Wahrheit sagen und sich für das Gemeinwohl einsetzten. Es ist zu hoffen, dass es zu einem unblutigen und friedlichen demokratischen Systemwandel kommt. Auf Dauer wird die ChKP das Milliardenvolk nicht im Zaum halten können.

Der zweite Grund für die Nervosität der Chinesischen Regierung ist die Sorge, dass ihr ehrgeiziges Projekt "Neue Seidenstraße" gefährdet ist. Durch dieses Unternehmen soll China endgültig die Hegemonie über die Welt erlangen und die USA als Führungsmacht ablösen. Kein Land der Welt möchte mit einem anderen Land intensiven Austausch haben, von dem vielleicht schon in wenigen Jahren die dritte Pandemie des 21. Jahrhunderts ausgeht. Noch dazu, wenn die Regierung dieses Landes nicht verantwortungsvoll und transparent damit umgeht. Das Ausland wird jetzt mit enormen Aufwand an Propaganda und werbewirksamen Gratis-Schutzmasken-Lieferungen beschwichtigt und eingelullt. Als positiver Nebeneffekt entwickelt sich der Export von Schutzanzügen und -ausrüstungen zu einem lukrativen Geschäftszweig für China.

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