Alfred Tatar: "Ich war der 1. Popstar im Fußball"

Flotte Sprüche & markante Aussagen bot Alfred Tatar (li.) beim Interview mit Michael Fally (re.). Clemens Reisner (m.) kredenzte den Wein.
  • Flotte Sprüche & markante Aussagen bot Alfred Tatar (li.) beim Interview mit Michael Fally (re.). Clemens Reisner (m.) kredenzte den Wein.
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Sophistische Wortkreationen lieferte Experte Alfred Tatar im Schaflerhof

DEUTSCHKREUTZ (O.Frank). Markante, spitzfindige Aussagen aus der Fußballsprache, Binsenweisheiten und flotte Sprüche mit Mut und Unerschrockenheit, skurrile Einblicke in seinen ehemaligen Spieler- und Traineralltag sowie eine gehörige Portion Wortwitz – das genossen die Zuhörer beim krone.at-Talk im Weingut Igler mit Sky-Experte und „Analytikerphilosoph“ Alfred Tatar. Mindestens genauso begehrt waren freche Äußerungen („Ich bin eine Kunstfigur im Fernsehen“), spitze Bemerkungen („Ich hasse Schifahren! Was soll das sein, wenn man Bretter unter den Füßen hat?“) und unterschwellige Kritik u.a. Richtung Bayern-Kicker David Alaba. Mit fein verpackten und interessanten Fragestellungen, garniert mit bestens recherchiertem Hintergrund, zeigte der aus Deutschkreutz stammende krone.at-Journalist Michael Fally ein sehr hohes Niveau an der Interviewführung. Mit jeder Fußball-Legende, die aus dem Nähkästchen plauderte und nicht verheimlichte, in seiner aktiven Karriere auch mit lackierten Fingernägeln oder mit Haarnetz gespielt zu haben („Ich war eben kein 08/15-Spieler, ich war sozusagen der erste Popstar im Fußball“). Oder zu Trainerzeiten seinen Spielern bei der Vienna oder beim SV Mattersburg Passübungen ohne Ball oder auch ohne Spieler anordnete. Zwischendurch trank der 54-jährige Alfred Tatar Spitzenweine vom Weingut Igler, serviert von Clemens Reisner, und ließ dabei sichtlich amüsiert immer wieder den Blick Richtung dem lachbeflissenen Publikum wandern. Um für einen kurzen Moment den herrlichen Weingeschmack zu genießen, dann redete der Zillingdorfer mit abgeschlossenem Biologiestudium weiter, um auch zu behaupten: „Oft kommt was aus meinen Mund, da weiß ich nicht, woher das eigentlich kommt.“ Und dabei sind es oft sehr wortklauberische Wortspiele mit großem Unterhaltungswert …

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