"Es war wieder ein Highlight"

161 km, drei Etappen, zehn Siberian Huskys und ein Top-Musher: Gerald Schinzel fuhr mit seinem Gespann das "21. Sedivackuv Langdistanz-Rennen".
  • 161 km, drei Etappen, zehn Siberian Huskys und ein Top-Musher: Gerald Schinzel fuhr mit seinem Gespann das "21. Sedivackuv Langdistanz-Rennen".
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  • hochgeladen von Oliver Frank

Schlittenhundesport: Gerald Schinzel fuhr 161 km entlang des Adlergebirges

HAMMERTEICH/DESTNE (OF). Leuchtende Augen, braun, blau oder beide Farben, die einen sofort in den Bann ziehen. Das sind die Augen der Siberian Huskys, die mit ihrer Intensität beeindrucken. Und es ist auch zu sehen, wie liebevoll Gerald Schinzel mit den Vierbeinern umgeht. Aber die Hunde auch fordert: wie bei beim Schlittenhunde-Langdistanz-Rennen entlang dem Adlergebirge im tschech. Destne in der Tourenklasse mit 10 Hunden. 161 km, drei Etappen – die 4. Etappe mit Biwak-Übernachtung musste der 59-Jährige streichen, da vier Hunde läufig sind. Deshalb gab es auch keine Wertung. Sein Renn-Tagebuch:
• 1. Etappe: 61 km und 1.987 Höhenmeter. Nach 6:04,43 Stunden im Ziel. „Einfach geil“, war Gerald Schinzel von der Leistung seiner Hunde überwältigt.
• 2. Etappe: 65 km und 2.065 Höhenmeter. Nach 6:04,59 Stunden mit zwei Stunden Pflichtpause überquerte der Versicherungskaufmann die Ziellinie. „Die Doggies waren super drauf und die zwei Youngsters haben sich toll ins Team eingefügt.“
• 3. Etappe: 35 km in 3:10,00 Std. „Super fantastischer Lauf bei herrlichem Sonnenschein. Alle gesund im Ziel – trotz vier läufiger Mädel."

161 km in Destne: Die
Notizen von Schinzel

Randnotizen von Musher Gerald Schinzel nach dem "21. Sedivackuv Langdistanz-Rennen" im tschechischen Destne: Geplant waren vier Etappen mit insgesamt 240 km. Dennoch blieb das Gewicht des Gepäcks gleich: Insgesamt 75 kg wog der Rennschlitten, der vor jeder Etappe auf einer Waage gewogen wurde. Mit dabei: Futter für die Hunde, Zelt oder auch ein Erste Hilfe-Koffer. Teilnehmer, die das Mindestgewicht nicht erreichten, packten zusätzlich Schneeketten ein. Die Streckenführung war oftmals eng und steil, insgesamt wurden in den drei Etappen über 3.000 Höhenmeter absolviert, bei rund einem Meter Schnee fühlten sich auch die Hunde pudelwohl. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der 10 Siberian Huskys betrug 14 km/h, Spitzen bis zu 20 km/h wurden bei geraden Strecken und bei steilen Abfahrten erreicht.

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