Miriam Ziegler: "Ich kann die Lage nicht einschätzen"

Olympia 2018: Miriam Ziegler hat 100 Tage vor Start Sicherheitsbedenken

STOOB (O.Frank). Gefahr? Die in knapp 100 Tagen beginnenden 23. Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang werfen für das Eiskunstlaufpaar Miriam Ziegler & Severin Kiefer ihren Schatten voraus („Jetzt sind wir sehr motiviert, uns weiter zu steigern – ohne uns zu viel Druck zu machen“, so Ziegler). Hinter dem Schatten verbirgt sich jedoch derzeit die Angst eines Atomkrieges, weil der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea mit den sich weiter zuspitzenden Äußerungen der Machthaber zu erheblichen Sorgenfalten führt. Kein alltägliches Problem für den Sport. Pyeongchang ist weniger als 100 Kilometer von der Grenze zum isolierten Norden entfernt. „Ich vertraue darauf, dass nicht nur das ÖOC, sondern auch das IOC die Lage genauestens beobachten und richtig einschätzen werden“, so die Stooberin. Medaillen statt Atombomben im Fokus? Müssen sich sportliche Höchstleistungen hinter Diktatoren verstecken? „Es liegt in der Verantwortung der olympischen Comitées, die Sicherheit ihrer Sportler zu gewährleisten. Wenn das ÖOC in dieser Frage unsicher ist, wird es nicht nur äußern, dass es den Sportlern freisteht – wie bei der EYOF 2017 in der Türkei – niemanden zu entsenden“, hält Ziegler vor ihrer 3. geplanten Olympia-Teilnahme fest.

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