Motorsport | Blaufränkisch-Rallye in Deutschkreutz
PS-Monster im Blaufränkischland

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Motorsport: Blaufränkisch-Rallye war Auftakt für Austrian Rallye-Challenge

DEUTSCHKREUTZ (O. Frank). Der türkis-blaue Skoda Fabia R5 Evo fetzt die schmalen, teils geschotterten und asphaltierten Feldwege in Deutschkreutz entlang, verzögert beim Marterl „Auge Gottes“ brachial und beschleunigt wieder. Am Steuer sitzt der Tscheche und Gradmesser Roman Odlozilik. Nicht nur mit viel Herzblut und viel Motivation, sondern später als Tagessieger bei der erstmals ausgetragenen Blaufränkisch-Rallye, die als erste Station der Austrian Rallye-Challenge galt. Die bei Benzindunst, Rennmotoren-Getöse und quietschenden Reifen mehr als 50 Rennteams, darunter elf ausländische Teams bei einer Top-Kulisse zum packenden Motorsport lud. Für die der Haschendorfer Georg Gschwandner, zugleich Präsident des Veranstalters MCL 68 aus Leobersdorf, verantwortlich zeichnete: „Für mich ging ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ich wollte schon immer eine Rallye im Bezirk veranstalten.“ Selbst PS-Freak und Veranstalter einiger Niederösterreich-Rallys, seit acht Jahren in Haschendorf wohnhaft und dienstlich als Prüfer in Fahrschulen tätig, strich bei seinem langgeplanten Vorhaben nicht nur die gute Zusammenarbeit zwischen Bezirkshauptmannschaft, Gemeinden und Tourismusverband Blaufränkischland Pur, sondern auch die regionale Wertschöpfung hervor. „Von Donnerstag bis Sonntag hatten wir rund 680 Nächtigungen in der Region zu verzeichnen.“

R5-Boliden mit 300 PS am Start
Da war der Geruch von verbranntem Gummi verpufft und das laute Brummen der Motoren nicht zu hören. Denn insgesamt sieben R5-Boliden, so viele gab es in einem nicht zur österr. Staatsmeisterschaft zählenden Bewerb noch nie, zeigten PS-Monster der besonderen Art. Darunter zählten der Art-Sieger 2019 Dani Fischer (Skoda R5), Markus Steinbock (Hyundai i20 R5), Kristof Klausz (Ford Fiesta R5), Patrik Rujbr (Skoda R5), Marek Vlcek (Skoda R5) und Blaufränkischland-Rallye-Sieger Roman Odlozilik (Skoda R5 Evo). Die bei Highspeed-Passagen wie auch zahlreiche Zuschauer die pure Faszination für das Automobil (mit)erleben durften. Gelegenheit gab es am Samstag genügend: Insgesamt 98 Renn-Kilometer waren zu absolvieren, dazu kamen acht Sonderprüfungen, wovon Roman Odlozilik mit Beifahrer Martin Turecek sieben gewann. Und bei der Siegesfeier strahlten – diesmal nicht aus dem rund 300 PS-starken Skoda Fabia, sondern vom Siegerpodest. „Wenn es nächstes Jahr wieder gewünscht wird, veranstalten wir die Blaufränkisch-Rallye gerne nochmals“, zeigte sich Georg Gschwandner mit dem Rallye-Ablauf sichtlich zufrieden.
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BLAUFRÄNKISCH-RALLYE IN DEUTSCHKREUTZ
Gesamtlänge: 190 km (95 km Rundkurs und acht Sonderprüfunge
n)

Top 20-Ergebnisse: 1. Roman Odlozilik/Martin Turecek (CZ/Skoda Fabia R5 Evo), 2. Patrik Rujbr/Jaromis Svec (CZ/Skoda Fabia R5), 3. Daniel Fischer/Zoltan Buna (HU/Skoda Fabia R5), 4. Kristof Klausz/Boton Csanyi (HU/Ford Fiesta R5), 5. Gerald Rigler/Christian Tinschert (AUT/Ford Fiesta R5), 6. Martin Kalteis/Markus Zemanek (AUT/Mitsubishi Lancer Evo VII), 7. Riccardo Holzer/Patricia Kamauf (AUT/Mitsubishi Lancer Evo 6.5), 8. Christoph Zellhofer/Claudia Dorfbauer (AUT/Suzuki Swift ZMX Proto), 9. Lukas Matena/Pavel Zalabak (CZ/Mitsubishi Evo IX), 10. Zoltan Laszlo/Robert Vegh (HU/Ford Fiesta Proto). 11. Enrico Windisch/Kurt Huber (AUT/Audi A1 R4), 12. Martin Laszlo/Daniel Kulcsar (HU/Ford Fiesta 2RT 19), 13. Nikolai Landa/Günter Landa (AUT/Ford Fiesta R2T 19), 14. Harald Ruiner/Ramona Charvat (AUT/Nissan 350 Z), 15. Thomas Jung/Michael Schwarz (AUT/Honda Civic Type R), 16. Manuel Kurz/Tobias Zörweg (AUT/BMW E36 328i), 17. Zsolt Gyuriczky/Levente Boroczi (HU/Citroen CR R2), 18. Christian Windischberger/Thomas Matousek (AUT/Subaru WRX), 19. Stefan Müller/Michael Gallistl (AUT/Ford Fiesta Proto), 20. Günther Joham/Horst Nadles (AUT/BMW M3).

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Autor:

Oliver Frank aus Oberpullendorf

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