Fußball | Burgenlandliga
„Saison-Abbruch war ohne Alternative"

Christopher Lipowsky (li.) und FC Deutschkreutz waren vor dem Saison-Abbruch Tabellenführer in der Burgenlandliga. Der schärfste Konkurrent ASV Siegendorf (re.) nahm die Saison-Annullierung zähneknirschend zur Kenntnis.
  • Christopher Lipowsky (li.) und FC Deutschkreutz waren vor dem Saison-Abbruch Tabellenführer in der Burgenlandliga. Der schärfste Konkurrent ASV Siegendorf (re.) nahm die Saison-Annullierung zähneknirschend zur Kenntnis.
  • Foto: Oliver Frank
  • hochgeladen von Oliver Frank

BEZIRK (Oliver Frank). Es hat sich angebahnt, seit zehn Tagen ist es Gewissheit: Der Bgld. Fußballverband (BFV) hat die Annullierung der Unterhaus-Saison beschlossen – auch jene in der Burgenlandliga. Wie schon im Vorjahr: Auf- und Absteiger gibt es nicht. Die Reaktionen bei den Bezirksklubs sind ziemlich übereinstimmend, wie ein Stimmenfang bei den Mannschaftsführern zeigt.

• Tobias Szaffich (Backup-Kapitän des FC Deutschkreutz):
„Der Saison-Abbruch war mittlerweile alternativlos. Auch wenn es für uns extrem bitter ist, weil wir ganz oben dabei waren. Zudem wäre hier das Verletzungsrisiko einfach zu hoch gewesen, weil wir die restlichen Spiele in so kurzem Zeitraum absolvieren hätte müssen. Auch wäre es schwer geworden, alle Partien planmäßig zu bestreiten. Wie bereits der Herbst gezeigt hat, braucht es nur einen Corona-Fall in der Mannschaft, um die Begegnung abzusagen, da sich zumeist auch der Rest der Mannschaft in Quarantäne begeben muss. Der Abbruch gibt den Vereinen nun die Möglichkeit, sich intensiver und länger auf die neue Saison vorzubereiten, was nach so einer langen Pause auch unerlässlich ist, um so schnell wie möglich wieder zu alter Stärke bzw. Form zurückzufinden.“
• David Witteveen (Kapitän des SC Ritzing): „Für mich war der Abbruch ohne Alternative, da man die Meisterschaft in so kurzer Zeit nicht durchdrücken hätte können. Zumal wäre die Verletzungsgefahr viel zu hoch, weil wir ja immerhin doch sechs Monate kein Fußballtraining hatten.“
• David Lehrner (Mannschaftsführer des ASK Horitschon): „In Anbetracht der Anzahl an offenen Spielen und der restlichen Zeit bis Saisonende ist es eine legitime Entscheidung, die Meisterschaft abzubrechen. Und nach einem halben Jahr ohne Mannschaftstraining wäre eine ordentliche Vorbereitung auch sinnvoll.“
• Manuel Kassal (Backup-Kapitän der FSG Oberpetersdorf): „Es war die einzige richtige Entscheidung, die Meisterschaft abzubrechen. Die Zeit wäre einfach zu knapp gewesen, denn man hätte nur drei Wochen gehabt, um die restlichen Spiele durchzubekommen. Es wäre einfach zu wenig Spielraum da gewesen. Von der Verletzungsgefahr will ich gar nicht erst sprechen. Jetzt haben die Spieler und Vereine endlich Gewissheit und können für die neue Saison planen. Somit hat jedes Team genügend Zeit für die Vorbereitung, die sicher jeder gut nach einer so langen Zeit ohne Fußball gebrauchen kann.“

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen