Neuer EU-Agrarkommissar
EU-Agrarkommissar Wojciechowski besuchte Biohof Pölz in Lackendorf

Biobäuerin Margot Pölz gab praxisnahe einen Einblick in die aktuelle Problematik. V.l.n.r Präsident der Österreichischen Landwirtschaftskammer Josef Moosbrugger, Biobäuerin Margot Pölz, Präsident der Bgld. LK, DI Nikolaus Berlakovich, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, EU-Agrarkommissar, Janusz Wojciechowski und Bio Austria Obfrau Gerti Grabmann
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  • Biobäuerin Margot Pölz gab praxisnahe einen Einblick in die aktuelle Problematik. V.l.n.r Präsident der Österreichischen Landwirtschaftskammer Josef Moosbrugger, Biobäuerin Margot Pölz, Präsident der Bgld. LK, DI Nikolaus Berlakovich, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, EU-Agrarkommissar, Janusz Wojciechowski und Bio Austria Obfrau Gerti Grabmann
  • Foto: Magdalena Kaiser/LK Burgenland:
  • hochgeladen von Eva Maria Plank

Der neue EU-Agrarkommissar, Janusz Wojciechowski, besuchte den Biohof Pölz, um sich ein Bild über die Struktur burgenländischer Biobetriebe zu machen.

LACKENDORF. Grund für diese Betriebsbesichtigung ist die drohende Aberkennung des Bio-Prädikats für viehhaltende Biobetriebe. DI Nikolaus Berlakovich, Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, pocht weiterhin auf eine Ausnahmeregelung für heimische Bio-Bauern, wo eine Weidehaltung aufgrund der örtlichen Voraussetzungen nicht möglich ist. Unterstützung erhielt er durch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger.

Ausnahmeregelungen

Die Burgenländische Landwirtschaftskammer informierte Mitte Dezember 2019 über die drohende Aberkennung des Bio-Zertifikats für heimische Tierhalter. Die Europäische Kommission führte 2017 ein Audit durch und kritisierte dabei die Ausnahmeregelungen für Biobetriebe, vor allem bei der Weideverpflichtung von Raufutterverzehrern.
Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat den neuen EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski in Koordination mit der Burgenländischen Landwirtschaftskammer eingeladen, um die Problematik österreichischer Biobetriebe hinsichtlich Weidehaltung kennenzulernen. Vor allem im Burgenland ist es schwierig, dieser Verpflichtung nachzukommen.

Kompetenz

Historisch betrachtet sind burgenländische Betriebe kleinstrukturierter und befinden sich meist in Ortslage. Viele Biobetriebe haben aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Möglichkeit eine Weidefläche bereitzustellen. Die Jungbäuerin Margot Pölz hat auf ihrem Biohof kompetent und anschaulich die Problematik der derzeitigen verpflichteten Weidehaltung dem EU-Kommissar dargestellt. EU-Agrarkommissar Wojciechowski hat erkannt, dass es von Region zu Region unterschiedliche Probleme gibt.
„Wir wollen weiterhin Ausnahmen für Biobetriebe, wo eine Weidehaltung nicht möglich ist. Es ist wichtig, dass die EU-Kommission die Problematik unserer kleinstrukturierten Betriebe erkennt. Es müssen praktikable und sinnvolle Lösungen für unsere heimischen Betriebe gefunden werden. Denn viele Betriebe haben in den letzten Jahren in die Biolandwirtschaft investiert. Vielen Dank an EU-Kommissar Wojciechowski, dass er sich vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation gemacht hat. Ich hoffe auf eine praktikable Lösung, denn das Bio-Zertifikat darf unseren Bauern nicht aberkannt werden“, appelliert Landwirtschaftskammer Präsident Berlakovich.

Biobäuerin Margot Pölz gab praxisnahe einen Einblick in die aktuelle Problematik. V.l.n.r Präsident der Österreichischen Landwirtschaftskammer Josef Moosbrugger, Biobäuerin Margot Pölz, Präsident der Bgld. LK, DI Nikolaus Berlakovich, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, EU-Agrarkommissar, Janusz Wojciechowski und Bio Austria Obfrau Gerti Grabmann
Nehmen sich der Problematik an. V.l.n.r. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Österreichische Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger, EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski, Burgenländische Landwirtschaftskammerpräsident DI Nikolaus Berlakovich und Bio Austria Obfrau Gerti Grabmann
Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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