ÖGB-Landesvorsitzender besucht Betriebe im Bezirk Oberpullendorf

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„Die mehr als 880.000 Unterstützungsunterschriften, die bisher in Österreich gesammelt wurden, zeigen uns ganz klar, dass wir mit unserer Forderung den Nerv der Menschen getroffen haben. „Lohnsteuer runter“ ist auch bei meinen Betriebsbesuchen immer Thema im Gespräch mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betont Wolfgang Jerusalem, ÖGB- Landesvorsitzender des ÖGB Burgenland.

Reales Minus

Wolfgang Jerusalem verbrachte einen Tag im Bezirk Oberpullendorf. Er besuchte das AMS, den Umweltdienst Burgenland, die Generali und die BKS Bank in Oberpullendorf. Im Gespräch mit den Beschäftigten wurde immer wieder über die vom ÖGB geforderte Lohnsteuerreform diskutiert.
„In Österreich haben die Einnahmen aus Lohnsteuern 2014 erstmals die Einnahmen aus Mehrwertsteuern überholt. Die Gewerkschaften verhandeln jährlich gute Lohn- und Gehaltserhöhungen. Aber sobald die Abgaben und Steuern abgezogen werden, wird daraus ein reales Minus. Fazit: Den Menschen bleibt unterm Strich immer weniger im Börsel. Sie brauchen endlich eine Entlastung in Form einer Lohnsteuersenkung“, erklärt Jerusalem.
Das ÖGB-AK-Entlastungsmodell sieht eine Steuerentlastung von 6 Mrd. Euro vor. Der Schwerpunkt liegt auf der Entlastung der ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Das Modell beinhaltet unter anderem die Senkung des Eingangssteuersatzes von 36,5 auf 25 Prozent, sechs statt bisher drei Steuerstufen und die Anhebung der Negativsteuer von 110 auf 450 Euro und erstmals auch eine Negativsteuer für PensionistInnen. Diese Erleichterung wird umgehend in den Konsum fließen und die Wirtschaft ankurbeln.

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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