Regionale Speisekarte: Wenn der Name Programm ist

Einfach näher dran mit den Bezirksblättern in Bernies Wirtshaus. Hier ist der Gast natürlich König.
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  • Einfach näher dran mit den Bezirksblättern in Bernies Wirtshaus. Hier ist der Gast natürlich König.
  • hochgeladen von Eva Maria Plank

DRASSMARKT (EP). Nach vielen Umbauten und Erweiterungen übernahm der jetzige Besitzer, Bernhard Köllerer, mit seiner Gattin Sylvia 1993 den Betrieb.
Bernie "Das Wirthaus" versteht sich als Treffpunkt für Jung und Alt. "Egal ob Stammtische, Kirchenchor, Schnapspartien oder gesellige Runden in unserer innovativen Kegellandschaft – übrigens die einzige im Bezirk mit Schwarzlicht – es wird für jeden etwas geboten. Darüber hinaus ist unser Wirtshaus Sitz des Draßmarkter Fußballvereins", so Bernhard Köllerer. Aufgetischt wird gutbürgerliche und traditionelle Küche mit dem gewissen Etwas.

Selbsgemachtes Eis

Gekocht wird mit vielen regionalen Lebensmitteln, versorgt die Wirtshausküche nicht nur Einheimische und Gäste aus dem Bezirk oder dem angrenzenden Niederösterreich. "Wir beliefern auch die Volksschule und den Kindergarten und bieten Essen auf Rädern an", so der Gastronom. Die Zutaten für Gulasch, Reisfleisch, Schweinsbraten mit Semmelknödel, Pusztaschnitzerl, Paprikahendl, Schinkenfleckerl, Paradeiskraut, Chili Con Carne nach Draßmarkter Art und Co kommen, so gut es geht, aus der Gegend. Kartoffeln, Teigwaren und Eier werden aus Draßmarkt bezogen, das Gemüse kommt meistens aus dem Seewinkel. Eine Spezialität, die ein Betrieb in Draßmarkt anbietet, ist Straußenfleisch. "Gerne biete ich Speisen vom Strauß an, allerdings nur auf Bestellung", so der Gastronom. "Wir kochen frisch und machen fast alles selbst. Bei uns gibt es zum Beispiel keine Leberknödelsuppe aus der Konserve." Ein besonderes Schmankerl ist gerade jetzt im Sommer das selbst gemachte Eis, welches seit 60 Jahren angeboten wird. "Dazu verarbeiten wir die Früchte aus unserem Garten." Bernhard Köllerer ist stets auf der Suche nach neuen Direktvermarktern. "Beim jährlichen Markt und Gerichtstag am Kirchenberg, wo man altes Handwerk live erleben und sich durch regionale Schmankerln kosten kann, werde ich immer wieder fündig." Eine Besonderheit ist der gemütliche Gastgarten, hier kann man unter dem Blätterdach der Kiwi-Laube sein Essen genießen. "Mit den Früchten machen wir Marmelade oder verwenden sie für Obstsalat."

Zu viel Bürokratie

In den Betrieb ist die ganze Familie involviert, dazu gibt es noch eine Köchin, eine Küchenhilfe und eine Kellnerin. Außerdem werden zwei modern ausgestattete Gästezimmer im Haus angeboten, die gut gebucht sind. 117 Personen finden im Wirtshaus Platz. Ein Problem würde vermehrt die ausufernde Bürokratie darstellen, mit der Familienbetriebe zu kämpfen haben. "Wenn es so weitergeht, wird es bald keine keine Betriebe mehr geben. Der Aufwand ist im Verhältnis ein Wahnsinn." Bernie "Das Wirtshaus": 02617/2238

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