08.08.2016, 09:12 Uhr

Das Burgenland hat uns wieder!

Urlaub 2016

Wie voriges Jahr kombinierten wir in unserem Urlaub den Meeraufenthalt mit den Bergen! Heuer ging es für 6 Tage nach Opatja (Kroatien) und danach noch für 4 Tage ins wunderschöne Lesachtal nach Obergail!

Kulinarik

Auch am Meer versuchten wir uns von regionalen Produkten - sprich halt typisch kroatischen Lebensmitteln- zu ernähren. Da wir beide "Fischesser" sind, fiel uns das natürlich nicht sehr schwer. Unser Motto lautet: Am Meer muss man Fisch essen. Dazu serviert man in Kroatien den Mangold mit Kartoffeln. Wir lieben diese Kombination. Weiters stand auf unserem Speiseplan Calamare und Goldbrasse. Zu diesen Hauptspeisen gehörte immer eine Schüssel mit Salat (Tomaten, Gurke und Kraut). Ich muss sagen, es schmeckt der Fisch am Meer einfach besser. Leider bekommt man in Österreich den Fisch nicht in dieser Qualität. Die Kellnerin meinte einmal bei der Bestellung, dass sie gerade den Fisch bzw. die Calamare frisch reinbekam..Also frischer geht wohl kaum. So wurde jeden Tag zu Mittag eben Fisch gegessen.

Nach unserem Meeraufenthalt fuhren wir gleich weiter nach Kärnten ins Lesachtal. Die Autofahrt war sehr abenteuerlich, weil dieses Tal zu Beginn sehr schmal und kurvenreich ist. Aber dortangekommen, konnten wir uns von der Schönheit der Berge gleich überzeugen. Auch kulinarisch bietet das Lesachtal sehr viel. Was mich beeindruckt hat, dass auf einigen Speisekarten in den Hütten die Produzenten der jeweiligen Produkte angeführt wurden. Am ersten Tag habe ich eine Burger vom Schaf im Dinkelweckerl gegessen, selten so einen guten Burger gegessen. Mein Mann entschied sich nach der "Tirolerknödelsuppe" für einen Kaiserschmarren. Getrunken wurde ein selbstgemachter Kräutersaft! Mit unserem Hausherrn unterhielten wir uns beim Abendessen auch mal über das regionale Essen. Da dieses Berggasthof auch eine Landwirtschaft betreibt, war es selbstverständlich, beim Frühstück deren Produkte zu geniessen. Es gab selbstgebackenes Brot von der "Seniorchefin", Topfen, Käse und Joghurt aus der eigenen Landwirtschaft sowie das Frühstücksei aus der Region.

Auf der Lackenalm entschieden wir uns (auf Empfehlung der Hüttenwirtin), die Gemüsesuppe zu essen..Wir bekamen diese so serviert, wie man es eben zu Hause auch macht: Es wurde der Tisch gedeckt und ein großes Reindl mit Supper serviert, dazu gabs Bauernbrot. Ich muss zugeben, dass ich noch nie so eine gute Gemüsesuppe gegessen habe. Die Hüttenwirtin erklärte uns so nebenbei, dass sie halt sehr viel Gemüse anbaut (im Tal und auf dem Berg-siehe Hochbeet). Da hätte sie sich gedacht, sie könne ja Gemüsesuppe anbieten.... Danach verkosteten wir noch den herrlichen Kaiserschmarren (mit Zucker karamelisiert)...ein Traum!

Da die Eierschwammerl derzeit Hochsaison in Kärnten haben, sammelten wir auf unseren Wanderungen ebenfalls welche. Diese wurden dann zu Hause an Verwandte und Bekannte verteilt und auch von uns wiederum verkocht. Der Hausherr fand sehr viele Eierschwammerl, die dann natürlich gleich auf der Speisekarte zu finden waren.

Fazit

Auch in unserem Urlaub konnten wir die "Regionalität leben. Ich muss sagen, es fiel uns nicht schwer. Im Lesachtal findet man übrigens fast in jedem Ort entweder einen Bauernladen oder sonst eine Möglichkeit, an deren regionale Produkte zu kommen.

Hoffentlich steht der nächste Urlaub bald wieder an!

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Désirée Tinhof aus Eisenstadt | 10.08.2016 | 09:12   Melden
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