05.09.2016, 14:20 Uhr

Gruseliges und viel Kultur im Bezirk Oberpullendorf

Christian Vlasich, Tamara Schumeth, Schauspieler Thomas Koziol, Bildhauer Josef Koppandi und Manuel Komosny.

Bram Stokers Roman „Dracula“ dient als Vorlage für die interszenische Neuinszenierung auf Burg Lockenhaus.

LOCKENHAUS (EP). Vor vier Jahren begann die Lockenhauser Erfolgsgeschichte rund um den blutrünstigen Grafen, der bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat. „Wir dachten damals nicht an diesen großen Erfolg, die Zuschauerzahlen steigen ständig, inzwischen sind wir jedes Jahr fast ausgelastet“, freuen sich Christian Vlasich, Burg Geschäftsführer Manuel Komosny sowie Schauspieler und Intendant Thomas Koziol.

Publikum hautnah dabei

Die Handlung orientiert sich an Bram Stokers Meisterwerk. Teile der Inszenierung finden in den verschiedenen Räumlichkeiten der Burg und in den Außenbereichen statt. Dabei wandert das Publikum mit dem Ensemble durch die alten, geschichtsträchtigen Gemäuer und erlebt hautnah die packende Jagd auf den König der Vampire.
„Die Leute sind mittendrin, sie quietschen, sie fürchten sich, sie laufen davon. Das eindrucksvolle Ambiente unterstützt die authentische Umsetzung der Geschichte. Optische und pyrotechnische Effekte sowie interaktive Sequenzen machen aus dem spannenden Thema einen eindrucksvollen Theaterabend“, so Koziol.

Keine Förderung

Die Darsteller seien hochkarätige Schauspieler, man setze bewusst auf Qualität. „Dracula ist der Beweis, dass Kultur und Unterhaltung funktionieren. Das eine schließt das andere nicht aus“, so Vlasich und Koziol, die bedauern, dass sie für diese Produktion keine Förderung vom Land erhalten. Das Stück wird jedes Jahr individuell angepasst. „Somit ist gewährleistet, dass unser Stammpublikum immer wieder aufs Neue überrascht wird.“ Heuer neu ist das Gruseldinner, welches in Kombination mit Übernachtung und dem Besuch des Dracula-Theaters gebucht werden kann.

Bildhauersymposium

Neu im herbstlichen Veranstaltungskalender ist das Internationale Bildhauersymposium, welches vom 11. bis 18. September am Burgsee über die Bühne geht. Erwartet werden sechs Künstler aus vier verschiedenen Ländern. "Die Besucher können den Künstlern sogar bei der Arbeit über die Schulter schauen und das Entstehen einer Skulptur hautnah miterleben", so Vlasich.
Man wolle, dass sich Lockenhaus mit diesen Veranstaltungen weiter zu einer Ganzjahresdestination für Kultur entwickelt.
"Das passiert zwar nicht von heute auf morgen, aber wir sind auf einem guten Weg. Allerdings wird es für Lockenhaus eine Herausforderung, das `Wirtesterben` zu beenden. Wir brauchen einen lebendigen Ortskern, damit sich die Gastronomie wieder ansiedelt."

Weingartenwanderung 10. 9. in Deutschkreutz, Lange Nacht der Vinotheken im Blaufränkischland 22. 10., Liszt Festival Raiding 19. bis 23. 10., Horitschoner Rotweinherbst 29. bis 30. 10., Tag der Offenen Kellertür Lutzmannsburg 5. 11., Gans und Wein auf Tour 4. & 5. 11. in Neckenmarkt, Martiniweekend in Deutschkreutz am 5. & 12. 11., Lange Rot-weinnacht & Martini gans(z) anders 11. & 12. 11. in Neckenmarkt, Ganslessen in Deutschkreutz am 18. 11., Martinifest in Markt St. Martin am 11.11.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.