10.11.2017, 15:17 Uhr

Literaturwettbewerb: 260 Beiträge für Buch

Bei der Präsentation des Buchs „Wie die Menschen aufhörten Kriege zu führen“: Mag. Christian Reumann, Kinder- und Jugendanwalt, Julia Trenkler, Preisträgerin 2016, Landesrätin Verena Dunst, Wolfgang Millendorfer, Journalist und Jurymitglied, Franjo Kröpfl, Maler und Illustrator

Das Forum Gewaltfreies Burgenland lud zur Präsentation des Buches "Wie die Menschen aufhörten Kriege zu führen"



GROSSWARASDORF (EP). Dei KUGA war Schauplatz der Veranstaltung, wo Landesrätin Verena Dunst und Kinder- und Jugendanwalt Mag. Christian Reumann im Beisein zahlreicher Gäste das Buch vorstellten.

Internationaler Wettbewerb

Dieses enthält die besten Kurzgeschichten, die zum internationalen Literaturwettbewerb 2016 des Forums „Gewaltfreies Burgenland“ eingereicht worden waren. Illustriert wurde das Buch vom Maler und Illustrator des Erzählbandes, Franjo Kröpfl. Das Buch ist gegen eine freie Spende erhältlich, diese sowie der Bilder-Verkaufserlös kommen heuer für Familien in Notsituationen zugute. „Die Bilder bringen auf berührende Art zum Ausdruck, was die Kurzgeschichten in Worten vermitteln wollen: Das Thema Gewalt in all ihren Facetten und Abgründen zu thematisieren, die zum Nachdenken anregen und uns  achtsam werden lassen“, so Dunst. Christian Reuman rät zur Achtsamkeit, Frieden sei nicht selbstverständlich. "Wir schrammen ständig an großen Kriegen vorbei, auch wenn Österreich ein friedliches Land ist. Wir alle müssen daran arbeiten, dass es auch so bleibt."
Zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb waren Personen jeden Alters eingeladen. Es konnten unveröffentlichte Kurzgeschichten in deutscher Sprache zum Thema „Wie die Menschen aufhörten Kriege zu führen…“ eingereicht werden.  260 Beiträge waren schließlich eingelangt, im April fand die Preisverleihung statt. Erste Preisträgerin 2016 war Julia Trenker aus Kroatisch Geresdorf. Julia überzeugte die Jury mit der Geschichte „Das Wunder des Friedens“, die auch als bester burgenländischer Beitrag gewertet wurde und ihr außerdem einen Sonderpreis für Jugendliche einbrachte.
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