18.12.2017, 14:59 Uhr

Oberpullendorf: 1,5 Millionen in Spital investiert

Neues Labor: Team des Kinderwunschzentrums.

Ausbau des Krankenhauses Oberpullendorf auf organisatorisch und technisch neuesten Stand.

OBERPULLENDORF (EP). Das Krankenhaus Oberpullendorf ist mit mehr als 400 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region. "Mit einem Jahresbudget von knapp 30 Millionen Euro pro Jahr ist es aber auch ein Garant für Investitionen in der Region", machte Landesrat Norbert Darabos Gerüchten ein Ende, dass das Oberpullendorfer Spital geschlossen, bzw. ein reiner Pflegebetrieb wird.

Arbeitsplätze
Heuer wurden bereits 1,5 Millionen Euro in insgesamt drei große Projekte investiert. "Rund 80 Prozent dieser 1,5 Millionen Euro wurden ausschließlich an burgenländische Betriebe vergeben. Damit werden auch hier Arbeitsplätze langfristig abgesichert“, so Landesrat Mag. Norbert Darabos in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prim. Dr. Herbert Tillhof, Ärztlicher Direktor, und Ing. Mag. Karl Helm, MAS, Interim. Geschäftsführer der KRAGES.

Guter Vergleich
Diese 1,5 Millionen Euro wurden in Neuorganisation der Augenambulanz, in ein IVF-Labor (In vitro Fertilisation) – Kinderwunschzentrum und in den Zubau Ambulante Erstversorgungseinheit investiert. Das Kinderwunschzentrum wurde um rund 150.000 Euro saniert und erweitert. Es gehöre zu den besten in ganz Österreich, so Dr. Herbert Tillhof. "2016 wurden 150 Punktionen durchgeführt, heuer waren es bis Oktober bereits 125. Im Jahr 2015 wurden 40 % aller befruchteten Mütter schwanger, 2016 waren es 35 Prozent. Das ist nicht nur in Österreich, sondern auch im Vergleich mit Kinderwunschzentren anderer EU-Länder ein Spitzenwert." Mit mehr als 650.000 Euro läuft der Großteil der Investitionen in die ambulante Erstversorgungseinheit. Dafür wurde ein Zubau errichtet. Drei Untersuchungsräume sowie deren Neben- und Lagerflächen und Sanitätsbereiche entstanden so. "Damit gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle. Außerdem hätten diese Erstversorgungseinheiten Vorteile im organisatorischen und im personellen Bereich hinsichtlich eines optimierten Personaleinsatzes". Die Inbetriebnahme ist noch für Dezember geplant.
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