20.06.2017, 08:24 Uhr

"Waidmannsheil" hieß es in der BH Oberpullendorf

Bild v.li.: Jungjäger: Julian Schlappschy, Klaus Fruhmann, Thomas Ehrenreiter, Stefan Eresheim, Tobias Bredl, Gottfried Puhr, Jeannette Scheller, Michael Maurer, Andreas Graf, Benedikt Karner und Stefan Guczogi Prüfer: Thomas Pauer, BJM Mag. Herbert Pfeiffer, Ing. Gerhard Birner, BJM a.D. Ing. Reinhold Iby und Mag. Ursula Korner am Schießplatz in Pinkafeld (Foto: zVg)

Die zukünftigen Jungjäger und Jagdaufseher des Bezirkes und Umgebung legten am ihre Jagdprüfungen ab.

OBERPULLENDORF. "Die Jagdprüfung ist der Abschluss einer 6-monatigen Ausbildungsphase. Seit Jänner wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wöchentlich die Grundzüge der Jagd, der Gesetze und den Waffen nähergebracht. Eine gute Ausbildung ist das Fundament einer nachhaltigen und ausgewogenen Jagd, die mit der Natur im Einklang steht", sagt Bezirksjägermeister Herbert Pfeiffer.

Alles andere als einfach

Leider haben auch dieses mal einige angehende Jungjäger und Aufseher die Prüfung nicht geschafft. "Ich bin mir sicher, dass es beim nächsten mal klappen wird. Die Jagdprüfung ist alles andere als einfach. Der Jäger von heute benötigt nicht nur ein breites Fachwissen über das Wild und die Natur, er muss auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen beherrschen und Sicherheit im Umgang mit Waffen vorweisen können. Dies ist notwendig, um den Herausforderungen einer modernen Jagd zu begegnen. Die nachhaltige Jagd ist von der internationalen Naturschutzvereinigung IUCN, bereits im Jahr 2000 als zweite wichtige Säule des Naturschutzes anerkannt worden. Jäger sind daher Naturschützer und leisten als solche einen Beitrag zum Gemeinwohl. Das Image des "schießwütigen Wilderers" muss endlich der Vergangenheit angehören", so BJM Pfeiffer abschließend.
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