29.01.2018, 10:04 Uhr

Adolf-Paul Renner bei der "24 Stunden Burgenland Extrem Tour"

(Foto: privat)
OGGAU/KARL (O.Frank). Manchmal wird das Leben ganz einfach. Dann schrumpft der digitalisierte, globale, immer gehetzte Alltag auf wenige Dimensionen zusammen – 120 km zu Fuß um den Neusiedler See. Und das in 24 Stunden oder weniger! Das ist die „24 Stunden Burgenland Extrem Tour“. Freitag Früh fiel der Startschuss zur 7. Auflage – auch heuer wieder in Oggau und mit bekannten Athleten aus dem Bezirk Oberpullendorf. Einer von ihnen war der 46-jährige Adolf-Paul Renner aus Karl (am Foto rechts).

"Zeitweise tut es richtig weh!"
Rund 3.500 Wanderer, Läufer und Radfahren machten sich auf den Weg um den Neusiedler See, die Radfahrer fuhren sogar drei Mal um den Neusiedler See (360 km).  „Wenn man die Streckenlänge bedenkt, erfordert es nicht nur an körperlicher sondern auch an Vorbereitung im Kopf“, weil Adolf-Paul Renner. „Aber auch die Eigenmotivation und die Regelmäßigkeit des Schrittes können Gedanken ins Positive leiten.“ Denn für ihn war der schwierige Teil dieser Tour „der Übergang von der Abenddämmerung in die Nacht. Da melden sich Schmerzen, Gedanken drehen sich um die Suche nach der nächsten Ortschaft, wieder um das Aufgeben oder dem Sinn dahinter“, erklärt er und ergänzt: „Und zeitweise kann es richtig weh tun.“ Bis man die beleuchtete Kirche von Oggau sieht – „und du weißt, dass man es wieder geschafft hat. Auch jede Müdigkeit überdeckt die letzten 500 Meter in der Ortschaft. Es ist wie zu schweben!“ Ein tolles Gefühl nach 19,5 Stunden im Ziel ...
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