28.06.2017, 07:00 Uhr

"Ich habe Hypnose gemacht!"

Für Insider ist Florian Pandur eine anerkannte Triathlon-Größe. Die 3,8 km lange Ironman-Schwimmstrecke absolviert er in einer Stunde. (Foto: privat)
Triathlet Florian Pandur hatte Angst vom Wasser und ließ sich behandeln

LACKENBACH (O.Frank). Lange Zeit Furcht vor dem Wasser gepaart mit einer Schwimmneurose – das Talent zu einem perfekten Schwimmer wurde Florian Pandur nicht in die Wiege gelegt. „Ich hatte ein großes Problem! Ich konnte meinen Kopf nicht unter Wasser geben. Um diese Panik los zu werden und wirklich schwimmen zu lernen, habe ich viel Zeit und spezielle Behandlungsmethoden wie Hypnose gemacht.“ Und das Ganze nur, um „meinem Traum einmal ein Ironman zu sein, näher zu kommen“, erzählt der 34-Jährige. Das Kraulen hat Florian Pandur erst mit 29 Jahren erlernt, mittlerweile ist er populärer Schwimmer und Triathlet. Das bewies er u.a. im letzten Jahr bei der Ironman-EM in Frankfurt oder Ironman 70.3-WM in Australien. „Ein Spitzen-Schwimmer werde ich zwar nie, aber die 3,8 km schaffe ich in knapp einer Stunde.“ Dazu gehört zweifelsfrei eiserner Wille und das Ziel vor Augen. „Um wirklich besser zu werden, muss man mindestens drei- bis viermal die Woche ins Wasser.“

BH-Auslandseinsatz in Bosnien
Bis gestern weilte Florian Pandur noch auf Heimaturlaub, absolvierte der Wahl-Villacher, wo er auch als Sakralenergetiker tätig ist, im St. Leonharder See seine Schwimmeinheiten. Ehe es dann wieder zum Auslandseinsatz nach Bosnien geht. „Ich bin kurzfristig auf Nachfragen des Österr. Bundesheeres als Offizier für Auslandseinsätze seit Februar in Bosnien stationiert.“ Was natürlich trainingstechnische Auswirkungen mit sich bringt. „Ich habe mit meinem Trainer kurzfristig sehr viel für heuer umgeworfen“, erklärt Pandur. Doch die Teilnahme am Ironman Italien im September bleibt aufrecht, obwohl der Lackenbacher dämpft: „Das große Ziel, sich dabei für die Ironman-WM auf Hawaii zu qualifizieren, ist somit nicht mehr ganz realistisch, weil das Training derzeit in Bosnien nur eingeschränkt möglich ist.“ Dennoch will er sich nahe des Adriatischen Meers auch in der Schwimmdisziplin verbessern. „Nicht zu vergessen ist, dass bei vielen Ironman-Rennen im Meer geschwommen wird – und das ist natürlich eine ganz andere Liga“, unterstreicht der Lackenbacher. „Gegen die Wellen rauszuschwimmen oder parallel zu den Wellen und ständig hoch und tief gehoben zu werden, das kann wirklich eine Challenge auch für den Magen werden.“
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