27.06.2017, 09:02 Uhr

Waldquelle Kobersdorf spürt die hohen Temperaturen beim Absatz

Waldquelle-Geschäftsführer Andrea Carrara berichtet im Interview Wissenswertes über Mineralwasser. (Foto: Waldquelle)

Eine Hitzewelle zieht über das Burgenland, Schatten und viel Wasser sind hier ein gutes Mittel, um diese gut zu überstehen.

KOBERSDORF (kv). Die Bezirksblätter fragen bei Waldquelle-Geschäftsführer Andrea Carrara in Kobersdorf nach, welche Auswirkungen das Wetter auf den Umsatz hat.

Der Sommer hat uns erreicht und die heißen Tage häufen sich. Wie sieht es mit der Nachfrage 2017 bis dato aus? 
ANDREA CARRARA: Nach einem durchschnittlich kühleren Start (Jänner bis März 2017) im Vergleich zum Vorjahr bemerken wir seit April in Verbindung mit den steigenden Temperaturen auch eine sehr hohe Nachfrage nach Waldquelle Mineralwasser. Auch die Waldquelle Fruchtsorten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Welche Rolle spielt das Wetter für den Absatz?
Eine sehr große. Mineralwasser ist zwar ganzjährig beliebt, sorgt aber gerade bei hohen Temperaturen für die perfekte Erfrischung. In den letzten beiden Wochen hatten wir zusätzlich zur gesteigerten Nachfrage nochmals einen Anstieg von 50 Prozent aufgrund des warmen Wetters. Generell wird ab 27 Grad noch stärker zu Mineralwasser gegriffen.

Still, mit Sprudel oder Geschmack? Sie haben eine umfangreiche Produktpalette, welche Sorten sind derzeit am beliebtesten?
Neben erfrischendem Waldquelle Mineralwasser sind auch unsere Near-Water-Produkte sehr beliebt. Die gesamt gesehen stärkste Sorte ist hier Waldquelle Frucht „Waldbeeren“, großen Anklang finden vor allem im Sommer aber auch unsere Zitrusfrucht-Sorten „Zitrone Naturtrüb“ und „Orange Naturtrüb“. Bereits viel positives Feedback haben wir auf unseren Neuzugang Waldquelle Frucht „Erdbeer & Minze“ erhalten. Die Sorte hat definitiv das Zeug zum erfrischenden Sommer-Trendgetränk.

Seit wann wird die Waldquelle in Kobersdorf abgefüllt?
Dieses Jahr feiern wir Jubiläum: Schon seit 30 Jahren wird Waldquelle Mineralwasser an unserem Standort Auwiese in Kobersdorf abgefüllt. Die erste Registrierung erfolgte 1830. Bis heute können die Kobersdorfer mit ihren Plutzern, wie wir hier im Burgenland zu Tonkrügen sagen, Waldquelle Mineralwasser beim Dorfbrunnen abfüllen, wie es seit fast 200 Jahren gemacht wird.

Hat es im Konsumverhalten entscheidende Veränderungen gegeben? 
Definitiv. Besonders die Entwicklung von PET hat das Konsumverhalten in den letzten 15 bis 17 Jahren stark geprägt. Mineralwasser im leichten Gebinde ist einfach ein ständiger Begleiter in jeder Lebenslage. Es ist ein frisches und natürliches Produkt, einfach zu transportieren und ein Begleiter für die Konsumenten, die immer mehr unterwegs und in Bewegung sind.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Branche in den nächsten Jahren entwickeln?
Waldquelle setzt auch in Zukunft auf die Unternehmenswerte Familie, Heimat und Natur und positioniert sich als Österreichs Familienmineralwasser Nummer 1. Qualität und ein fairer Preis sind weitere wichtige Eckpfeiler, die unserer Meinung nach auf zukünftig entscheidend für die KonsumentInnen sind.
Weiteres Potenzial sehen wir im Near-Water-Markt, hier setzt Waldquelle auf das Erfolgsrezept, nämlich die Verwendung von heimischen und den Österreichern vertrauten Geschmacksrichtungen.
Auch magnesiumhaltige Mineralwässer erfreuen sich einer steigenden Nachfrage, hier punkten wir voll mit dem natürlichen Mineralwasser MAGNESIA. Die Konsumenten werden immer gesundheitsbewusster und wechseln zu „Wenig Zucker“ bis „Kein Zucker“-Produkten wie Mineralwasser.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Waldquelle? 
Waldquelle beschäftigt im Jahresschnitt rund 80 Mitarbeiter. Davon sind 46 Prozent über 40 Jahre alt und langjährig im Unternehmen.
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