15.03.2017, 18:30 Uhr

Gesunder Schlaf im Zirbenholz

So ein Zirbenholzbett sorgt für Schlafkomfort

In den letzten Jahren hat sich die Zirbe zum beliebtesten Holz in Mitteleuropa entwickelt.

In Mitteleuropa, besonders im Alpenraum, breitet sich der Wald kontinuierlich aus. Seit den Messungen im Jahr 1961 hat sich die Waldfläche in Österreich immer vergrößert.
Fast die Hälfte der Republik besteht aus Wäldern, besonders stark ist der Waldanteil in der Steiermark mit über 61 Prozent. Zu einem der begehrtesten Bäume hat sich in den letzten Jahren die Zirbe entwickelt. Sie ist verhältnismäßig leicht und zeigt einen gelblichen Splint, einen rötlichbraunen Kern und viele eingewachsene Äste. Es ist ein begehrtes Schnittholz, weil es relativ weich ist und sich dadurch gut bearbeiten lässt.

Unverwechselbarer Duft

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Möbel aus Zirbenholz als zu rustikal und nicht trendig angesehen. Jedoch hat sich diese Ansicht mittlerweile geändert. Vor allem im Gesundheitswesen ist man sich der Bedeutung der Zirbe bewusst und so entstand eine neue Denkweise rund um das Holz. Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass sich die Herzfrequenz durchschnittlich um neun Schläge pro Minute senkt, wenn man dauerhaft in einem Zirbenbett schläft. Des Weiteren sorgt das Bett für einen erholsameren Schlaf und ein besseres Allgemeinbefinden.
Der hohe Harzgehalt verleiht der Zirbe durch die ätherischen Öle einen unverkennbaren Duft, der auch als "Weihrauch des Waldes" bezeichnet wird. Allgemein hält sich der Duft über eine sehr lange Zeit. Das Holz einer vor 300 Jahren gefällten Zirbe riecht laut Duftforscher Roman Kaiser "mindestens so stark wie das Holz eines frisch gefällten Baumes".

Bessere Schlafqualität

Die besondere Wirkung der Zirbe beeinflusst den Schlaf von Menschen positiv. „Im Zirbenbett schläft es sich besser!", so Tischlermeister Alfred Bieber aus Litzelsdorf.
Der erste Schlafzyklus verläuft tiefer, die Erholung des gesamten Körpers ist um vieles besser als normal. Durch diese, deutlich bessere Schlafqualität ist man am Morgen soweit erfrischt und entspannt, dass damit die Herzfrequenz auch tagsüber sinkt! "Der Organismus spart sich rund 3.500 Herzschläge oder ungefähr eine Stunde „Herzarbeit" pro Tag. Auch die „Wetterfühligkeit" wird von der Zirbe unterbunden. Wenn Zirbenholz im Zimmer ist, bleibt trotz schwankendem Luftdruck der Kreislauf stabil!", so Bieber.

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