Ein Dach von steil bis flach - die verschiedenen Dachformen

Bei der Wahl des Daches hat die Gemeinde als Baubehörde das letzte Wort. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
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  • Bei der Wahl des Daches hat die Gemeinde als Baubehörde das letzte Wort. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
  • hochgeladen von Karin Vorauer

Für welche Dachform man sich am Ende entscheiden sollte, hängt vom jeweiligen Bedarf und Geschmack ab.

  1. Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Das kann gleiche oder unterschiedliche Dachneigungen haben, je nach Grundriss des Hauses.
  2. Das Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform und eignet sich gut für Nebengebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten. In den letzten Jahren wurden aus zusammengesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet.
  3. Das Zeltdach ist eine seltene Dachform, es eignet sich nur auf einem quadratischen Grundriss. Bei dieser Dachform ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element: klare Linien, die in einem Firstpunkt enden.
  4. Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern. Es unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden.
  5. Auch das Krüppelwalmdach hat eine lange Tradition. Es wurde dort eingesetzt, wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle, dem First, geschützt werden musste. Das Krüppelwalmdach bietet eine eigenständige Optik.
  6. Das Mansarddach wurde aus der Not geboren, weil man damit ein Vollgeschoss unter einem Mansarddach ausbauen konnte. Es sichert die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche.
  7. Die modernen Flachdächer sind Dächer, die über eine Dachneigung von weniger als 10 Grad verfügen.

Kaltdach dämmt

Die traditionelle Ausführung eines Steildaches ist das Kaltdach. Bei nicht ausgebauten Dachböden liegt die Wärmedämmung auf dem Boden des Dachgeschosses, welches unbeheizt und von der Außenluft durchströmt ist. An Traufen-, First- und Giebelseiten sind entsprechende Be- und Entlüftungsöffnungen anzubringen, die für einen optimalen Temperaturausgleich sorgen.

Warmdach bei Flachdächern

Wenn die Dachhaut direkt an die Wärmedämmung grenzt, handelt es sich um ein Warmdach. Meist zu finden bei Flachdächern. Hier sollte über der Dachschalung eine dampfdiffusionsoffene Abdeckung eingebaut werden. Im Falle eines Schadens kann die Wärmedämmung feucht werden.

So bleibt das Dach dicht

Es sollte eine regelmäßige Wartung stattfinden. So kann man etwaige Schäden (beispielsweise Frostbrüche) früh genug erkennen. Auch ist eine Reinigung der Rinnen und Rohre regelmäßig notwendig.

Bei der Wahl des Daches hat die Gemeinde als Baubehörde das letzte Wort. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Das Dach unbedingt den Fachleuten überlassen.

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