In Schandorf feiert man in der Textilfabrik

Betriebe aus der Region verwandelten den Verkaufsraum der alten Textilfabrik in ein gemütliches Cafe.
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  • Betriebe aus der Region verwandelten den Verkaufsraum der alten Textilfabrik in ein gemütliches Cafe.
  • hochgeladen von Karin Vorauer

SCHANDORF (kv). Nur die großen Schaufenster erinnern noch daran, dass das früher einmal eine Textilfabrik war.
"Ich habe die Fabrik vor acht Jahren gekauft", so der Inhaber. Heute sind hier Gewerbebetriebe eingemietet - ein Frisörsalon, Kosmetik, Maniküre/Pediküre, Massagesalon und eine Malerei. "Schön wäre noch eine Änderungsschneiderei." Das Cafe war der ehemalige Verkaufsraum.

Komplett saniert
Elektro Unger hat die Elektrik auf den neuesten Stand gebracht, die baulichen Maßnahmen übernahm Firma Wukits. Wichtig für das Lokal waren auch die Installationen, wie Lüftung, Wasser, Heizung (Fernwärme), welche Firma Herics aus Schandorf durchführte. "Das Cafe ist rauchfrei und behindertengerecht. Im Außenbereich wird ein überdachter Gastgarten entstehen, dafür haben wir das Milchstüberl weggerissen", so Teddy. Geplant sind außerdem noch Fremdenzimmer.

Damit man feiern kann
Nach und nach sind die Geschäfte und Lokale aus Schandorf verschwunden. Der Landwirt und Transportunternehmer Teddy Simonsics vermisste einen Ort, an dem man zusammenkommen kann und er hatte in seiner Fabrik einen Raum, mit dem er nichts anzufangen wusste. "So entstand die Idee für mein Cafe."
Die großen "Schaufenster" schaffen ein helles und freundliches Ambiente, die ideale Nord-Süd-Ausrichtung lässt die Hitze draußen. Ein Ort zum Wohlfühlen. Die nächsten Feierlichkeiten stehen bereits vor der Tür. "Am 29. und 30. Juli findet der Anna-Kirtag statt, zwei Wochen später das Tamburizza-Fest."

Von der Textilfabrik zum Gewerbecenter
Josef Kolonovits betrieb von 1959 bis 1991 seine Textilfabrik in Schandorf, die verkehrsgünstig an der Bundesstraße lag. Besonders bekannt war er für seine Hosen- und Jeansprodukte. Er fertigte auch für die Post, Feuerwehr und Gendarmerie. In Spitzenzeiten waren in seiner "Hosenfabrik" bis zu 70 Mitarbeiter beschäftigt.

Sinnvoll genutzt
Geschäftssinn bewies auch der neue Eigentümer Theodor Simonsics, der das alte Gebäude zu Geschäftsflächen umgebaut hat. So wurden aus einer Fabrik viele Betriebe. "Ein besonders Plus sind die vielen Parkplätze, auch für Lkws", so Teddy Simonsics.
Mit dem neuen Cafe gibt es in Schandorf wieder einen Ort, wo die Menschen zusammenkommen können - ob bei Geburtstag, Taufe oder anderen Anlässen. Gefeiert werden kann auf rund 180m², das Lokal bietet Platz für etwa 100 Leute. Geöffnet hat es von Montag bis Samstag von 6.30 bis 22 Uhr und Sonntags von 8 bis 18 Uhr.

Heimische Firmen
Unter anderem ließen Elektro Unger, Rudolf Herics und Wukits Bau die Fabrik in neuem Glanz erstrahlen. "Alle haben tolle Arbeit geleistet, ich würde sie sofort wieder beaufragen", so der Bauherr.

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