Großes Wachter-Treffen in Deutsch Schützen

Michael und Franz Wachter mit den ältesten Familienmitgliedern beim großen Wachter-Treffen (darunter Geburtstagskind Bela (3.v.re.), der seinen 86er feierte)
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  • Michael und Franz Wachter mit den ältesten Familienmitgliedern beim großen Wachter-Treffen (darunter Geburtstagskind Bela (3.v.re.), der seinen 86er feierte)
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DEUTSCH SCHÜTZEN. Am Samstag, 16. April, trafen sich im Komm'Zentrum Deutsch Schützen sechs Generationen der Familie Josef und Maria Wachter.
Von der 1. Generation, Josef Jg. 1877, und Maria Jg. 1882, stammten direkt neun Kinder, 20 Enkelkinder, 43 Urenkel, 51 Ururenkel und acht Urururenkel.
Mit diesen 133 Personen zuzüglich der Angeheirateten und Partner, sind es heute aktuell 206 Personen, von denen mehr als 100 am Familientreffen, das von Michael Wachter organisiert wurde, teilnahmen.
Gleichzeitig wurde auch der 86. Geburtstag von Adalbert Wachter gefeiert. Fürs leibliche Wohl sorgten das Team vom Hannersberg rund um Anita Kopfensteiner mit vorzüglichen Speisen, dazu gab es selbstgemachte Mehlspeisen und natürlich beste Weine aus dem Hause "Wachter".

Ursprünge im 17. Jahrhundert

Michael Wachter konnte den Stammbaum bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen: "Die Geschichte der Wachters im Südburgenland hat mit dem Zuzug – vermutlich im 17. Jahrhundert aus dem süddeutschen Raum – in die damals zu Westungarn
gehörende Gemeinde Csejke (Eisenberg) begonnen."
Josef und Maria stammen aus Deutsch Schützen (ung. Nemetlövö). "Der Stammbaum lässt sich z.T. mehr als 10 Generationen zurückverfolgen, bis vor 1750.
Die Nachkommen haben sich – neben den nach wie vor in D. Schützen ansässigen – wieder „in alle Himmelsrichtungen“ verstreut und kommen heute aus allen Teilen Österreichs (Vorarlberg, Tirol, Steiermark, Niederösterreich, Wien und Burgenland), aus Südtirol und Deutschland", so Michael Wachter.

Landwirte bis Politiker

Josef Wachter war Landwirt und Kaufmann in Dt. Schützen. Von seinen neun Kindern wurden drei Landwirte (Franz, Elisabeth, Ignaz), zwei Priester (Stephan, Nikolaus) ein Arzt (Wilhelm, Kurarzt in Bad Tatzmannsdorf), eine Kauffrau (Maria) und ein Beamter (Felix). Josef fiel 1944 in Russland.
Die Familie Wachter war mit drei Abgeordneten zum Burgenländischen Landtag, Josef (1927-1930), Franz (1949-1953) und – damals als jüngster Abgeordneter – Felix (1953-1956), auch politisch aktiv. Urenkel Franz Wachter ist heute Bürgermeister von Dt. Schützen-Eisenberg.

Aktuelle Themen damals und heute

Eine Anekdote aus dem Landtagsprotokoll von Josef Wachter im Jahr 1927 behandelte folgende Themen: Uhudler, fehlende Budgetmittel für Straßenbau, Benachteiligung der südlichen Bezirke - das kommt einem irgendwie bekannt vor.

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