Hilda Maier unterstüzt herzkranke Kinder

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STADTSCHLAINING (ps). Frau Hilda Maier feierte heuer im Kreise ihrer Familie und ihrer Freunde ihren 70. Geburtstag. Die rüstige Stadtschlainingerin war mit ihrem Kärntner  Ehemann beruflich 40 Jahre in der Schweiz unterwegs und hat in ihrer Pension wieder zurück zu ihren Wurzel ins Burgenland gefunden. Hier sind die "Maiers" sehr engagiert und äußerst aktiv ins Gemeindeleben integriert. Zur Geburtstagsfeier hat sich Hilde von ihren Gästen nur „Bares“ gewünscht, um damit soziale Einrichtungen zu unterstützen. Zusammen gekommen sind € 1000,--, die sie dem Verein „Hilfe für das herzkranke Kind“ - mit Sitz in der Uni-Kinderklinik in Graz - gespendet hat.
Ein herzliches Dankeschön von Obmann Mag. Dr. Hans Winter und Univ.Prof. Dr. Andreas Gamillscheg gab es bei der Spendenübergabe im Rahmen der Vollversammlung des Vereines, an Hilda Maier und "ihr Herz für herzkranke Kinder".

"Große helfen Kleine"
Im März 1989 wurde auf Initiative von Herrn Prof. Dr. A. Beitzke und einiger Eltern die Idee einer Interessensvertretung für herzkranke Kinder und deren Familien aufgegriffen und ein Unterstützungsverein beginnend mit 250 Eltern und Mitarbeitern der Kliniken im Einzugs¬gebiet, das die Steiermark, Kärnten und das südliche Burgenland umfasst, gegründet.
Betroffene Eltern und der leitende Kinderkardiologe bildeten den Vereinsvorstand.
Dieser ging erstmals an die Öffentlichkeit, um auf die große Gruppe von kindlichen Patienten aufmerksam zu machen.

Immer noch große Hilfsbereitschaft
Die Zeitungen brachten die Anliegen in dramatischen Berichten – leider waren alle wahr. Großen Engpass gab es bei der Betreuung und Versorgung der kindlichen Patienten, bei Operationen gab es lange Wartezeiten. Mutter-Kind-Zimmer gab es noch nicht. Für den permanenten Informationsbedarf der Eltern fehlte bei den ständig steigenden Anforderungen der medizinischen Untersuchung seitens der Ärzte und Schwestern oft die Zeit für eine ruhige Beratung der zumeist überraschten und überforderten Betroffenen. Eine Dokumentation der Herzfehler und bessere Information über „Erscheinungsformen, Folgezustände und Behandlungsmöglichkeiten“ für einen Erfahrungsaustausch betroffener Familien fehlte. Eltern brauchten dringend Ansprechpartner, um mit ihrem Problem „mein Kind ist herzkrank“ nicht allein zu sein. Von Anfang an war ein ausdruckstarkes Logo unser Begleiter: "Große helfen Kleinen". So gesehen war die Anfangszeit dramatisch und jede Hilfe, die dem Verein zukam, konnte direkt auf die Kliniken und die Familien umgelegt werden. Der Unterstützungsbedarf für die Kinderkliniken Graz, Klagenfurt und Villach war enorm, der Verein half und hilft unbürokratisch und rasch bei Personal und Geräten.

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