Aktion „Baumwolle statt Plastik“ macht Station in Oberwart

Umweltanwalt Werner Zechmeister übergibt Stoff-Einkaufstaschen im EO-Oberwart.
  • Umweltanwalt Werner Zechmeister übergibt Stoff-Einkaufstaschen im EO-Oberwart.
  • Foto: Bgld. Landesumweltanwaltschaft
  • hochgeladen von Karin Vorauer

OBERWART. Der Umweltanwalt verteilte als weiteren Schritt im Rahmen seiner Aktion "Baumwolle statt Plastik" im Einkaufszentrum in Oberwart Stoff-Einkaufstaschen an die Kundinnen und Kunden, die sich an Umweltschutzthemen interessiert zeigten und zu dieser nachahmenswerten Aktion gratulierten. „Alleine in Österreich werden jedes Jahr rund eine Milliarde Plastiksackerl ausgegeben. Das sind fast 2.000 Sackerl in der Minute“, so Zechmeister.

Plastik im Wasser

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Oft ist es nützlich und lange im Einsatz. Wir verwenden aber auch Unmengen an „Wegwerf“-Plastik und verschwenden damit wichtige Ressourcen. Plastiktaschen und leere Flaschen am Strand sind nur die sichtbaren Zeichen einer seit Jahren anhaltenden Entwicklung: Immer mehr Plastikmüll landet in Flüssen und Meeren. Zerkleinert zu Mikroplastik, kann der Kunststoff auch in Fischen und Muscheln gelangen. Wissenschaftler warnen vor dem zunehmenden Plastikmüll in Binnengewässern und Meeren.

Folgen in der Zukunft

Umweltanwalt Werner Zechmeister stellt dazu fest: „Fakt ist: Es gelangt einfach zu viel Kunststoff in die Umwelt. Welche Folgen das für Mensch und Natur auch auf längere Sicht hat, darüber wissen wir aber noch viel zu wenig. Experten schätzen, dass jährlich zwischen 5 und 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere gelangen. Dort wird er zum Teil über sehr lange Zeit zerkleinert und auch von Organismen aufgenommen. Fragmente, die kleiner als fünf Millimeter sind, werden als Mikroplastik bezeichnet. Es kann Hunderte von Jahren dauern, bis sich Kunststoffe zersetzen. Dabei gelangen auch Gifte in die Umwelt. Wir müssen das Vorsorgeprinzip noch stärker im Bewusstsein der Menschen verankern, sie dazu bringen, weniger Plastikmüll zu produzieren.“

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