Sterntalerhof Kitzladen
Betreuung wird online fortgesetzt

Der Sterntalerhof hat die stationäre Betreuung und andere Aktivitäten vorübergehen eingestellt. Online geht die Arbeit aber weiter.
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Das Kinderhospiz Sterntalerhof hat die stationäre Betreuung eingestellt und auf Home Office umgestellt.

KITZLADEN. "Vor genau zwei Wochen mussten wir unsere stationäre Betreuung von Familien aus Verantwortung gegenüber möglichen immungeschwächten Familienmitgliedern, gegenüber unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft insgesamt vorläufig einstellen. Unsere Aufgaben in der Verwaltung erledigen wir als kleines Team fast vollständig von zuhause aus, wir sind nach wie vor jederzeit für Sie erreichbar. Unseren Mitarbeitern in der tiergestützten Therapie gelingt es noch gut, die Versorgung unserer Tiere am Sterntalerhof sicherzustellen. Unsere gesamte Arbeit ist jedenfalls, so wie im Großteil des Landes, sehr beeinträchtigt", berichtet Sterntalerhof-Geschäftsführer Harald Jankovits.
Trotz dieses einschneidenden Schrittes ist sich das Team seiner Verantwortung bewusst, auch und besonders in dieser Krisenzeit für "unsere" Familien da zu sein:

  1. Mitarbeiter aus der Lebensbegleitung haben einen offenen Kommunikationskanal für betroffene Familien etabliert, um als "Stütze aus der Ferne" da zu sein. Je nachdem koordiniert die diplomierte Sozialarbeiterin die - zumeist - telefonische Begleitung durch die/den zuständige Therapeuten.
  2. Darüber hinaus tun man das Bestmögliche, die erforderliche Begleitung über das Sterntaler- Netzwerk der mobilen Versorgung aufrechtzuerhalten.
  3. Und letztlich ist man bemüht, nicht nur den laufenden Betrieb zu gewährleisten, sondern auch entsprechende (Sonder)-Kapazitäten für die Zeit danach zu schaffen.

Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter

Das Rückgrat des österreichweiten Netzwerks aus haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern bilden die unselbständig beschäftigten Arbeitnehmer.
"Aufgrund unseres seit Jahren sparsamen, wirtschaftlichen und zweckmäßigen Agierens können wir seriöserweise die nächsten Wochen an der getroffenen Regelung festhalten:Alle Arbeitnehmer bleiben arbeitsrechtlich angemeldet und verrichten die Arbeit, die zu tun ist. Darüber hinaus werden die Zeitguthaben aufgebraucht.
"Damit kann für alle zu 100 Prozent die Aufrechterhaltung des Privatlebens und Absicherung der familiären Existenz gewährleistet werden, was mir angesichts des Engagements aller unserer Mitarbeiter in all den Jahren sehr wichtig ist. Dafür sei bei dieser Gelegenheit explizit auch meinen Vorstandskollegen gedankt", so Jankovits.

Schwierige Zeit überstehen

Harald Jankovits: "Sollten die Einschränkungen über den April hinaus andauern, bleibe ich guten Mutes, dass wir diese schwierige Zeit gemeinsam überstehen können."

"Zum einen scheint es auch für gemeinnützige Organisationen wie den Sterntalerhof irgendwann gesonderte Förderrichtlinien zu geben. Vor allem aber bin ich zuversichtlich, dass uns unsere Unterstützerinnen und Unterstützer weiterhin zur Seite stehen, um möglichst unbeschadet und vielleicht sogar gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. Sie haben uns den Aufbau unserer Betreuung betroffener Familien zu einem professionellen Ganzjahresbetrieb ermöglicht, Sie werden uns auch trotz oder gerade wegen der Krise die Treue halten, daran glaube ich!", so Jankovits.

Der Sterntalerhof hat die stationäre Betreuung und andere Aktivitäten vorübergehen eingestellt. Online geht die Arbeit aber weiter.
Gelungene Kooperation: Günter Valika, Harald Jankovits und Silke Krutzler

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