Csaterberg ist schönster Platz im Burgenland

Der Csaterberg vereint Gemütlichkeit, hervorragende Weine und idyllische Landschaft.
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  • Der Csaterberg vereint Gemütlichkeit, hervorragende Weine und idyllische Landschaft.
  • hochgeladen von Michael Strini

KOHFIDISCH. Der Csaterberg wurde im Rahmen der Show "9 Plätze - 9 Schätze" zum Landessieger im Burgenland gekürt und vertritt somit Rot-Gold bei der großen Finalshow am Nationalfeiertag, 26. Oktober, in ORF 2.
Bislang konnten Vorarlberg, die Steiermark und Tirol des Gesamtsieg davontragen. Der Bezirk Oberwart ist mit dem Csaterberg erstmalig beim Finale vertreten. Nominiert aus dem Bezirk war bisher nur der Naturpark Geschriebenstein (2014).

Der Csaterberg

Der Doppelberg - Kleincsater und Hochcsater - bildet den Südwestausläufer des Eisenbergs. Die Süd- und Südosthänge sind mit Weingärten bepflanzt, die Nord- und Westseite ist von Nadelwäldern bewachsen, die einen natürlichen Schutz gegen kalte Nordwinde bilden.
Der Pfingstmontag ist der Kirtag der "Bergler". Die Idylle des Csaterbergs ist fast einzigartig und wird durch die Kellergassen mit ihren kleinen Kellerstöckln ergänzt. Ein Kleinod, das für viel Ruhe und Entspannung und hervorragende Weine sorgt.

Naturwissenschaftliche Schätze

Die beiden Csaterberge bieten dem Besucher neben ausgezeichneten Weinen und Begegnungsmöglichkeiten mit einem sehr gastfreundlichen und offenen Menschenschlag auch eine geologische/gesteinskundliche Besonderheit. Dabei sind diese Namensgebungen irreführend, zumal der Klein-Csaterberg mit 365 m höher ist, als der Hoch-Csaterberg mit 341 m.
Das Oberflächengestein des Hoch- und Klein-Csaterberges besteht fast ausschließlich aus Süßwasseropal in verschiedensten Farbnuancen, wodurch diesem Vorkommen zumindest europaweit ein besonderer Stellenwert zukommt. "Weinbau auf Süßwasseropal-Boden ist wohl einzigartig. Die Entstehung sorgt in der Fachwelt bis heute für Diskussionen. Mit Sicherheit kann nur gesagt werden, dass zur Entstehung eines solchen Gesteins große Mengen konzentrierter Kieselsäure vorhanden gewesen sein müssen. Das Alter kann nur schätzungsweise mit ca. 5 Millionen Jahren angegeben werden", erklärt Hobbyarchäologe Pfarrer Stefan Raimann.
Im Steinmuseum am Csaterberg - gleich neben der Vinothek - sind viele der wertvollen Funde zu bewundern. Zudem ist der Csaterberg auch seit 2015 mit dem "Literaturweg" und seinen 31 Stationen auch literarisch erobert.

Weitere Infos zum Csaterberg

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