Arbeiterkammer Burgenland
Erste regionale Diplomarbeitsdatenbank

AK-Diplomarbeitsdatenbank vorgestellt: Bernd Hochwarter (Projektleiter), NR Christian Drobits (Leiter AK-Regionalstelle Süd), HTL Pinkafeld-Dir. Wilfried Lercher, AK-Präs. Gerhard Michalitsch, BAfEP Oberwart-Dir. Herwig Wallner, Silke Rois (AK-Bücherei Oberwart), BHAK/BHAS-Dir. Andreas Lonyai und Schul-Qualitätsmanager Nikolaus Schermann
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  • AK-Diplomarbeitsdatenbank vorgestellt: Bernd Hochwarter (Projektleiter), NR Christian Drobits (Leiter AK-Regionalstelle Süd), HTL Pinkafeld-Dir. Wilfried Lercher, AK-Präs. Gerhard Michalitsch, BAfEP Oberwart-Dir. Herwig Wallner, Silke Rois (AK-Bücherei Oberwart), BHAK/BHAS-Dir. Andreas Lonyai und Schul-Qualitätsmanager Nikolaus Schermann
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Die Arbeiterkammer Burgenland fungiert als Trägerorganisation für die erste regionale Online-Diplomarbeitsdatenbank. Die Programmierung erfolgte durch ein Team der HTL Pinkafeld.

PINKAFELD. Die erste regionale AK-Diplomarbeitsdatenbank wurde in der HTL Pinkafeld vorgestellt. Die Idee dazu stammt von AK-Regionalleiter NR Christian Drobits. "Die Idee entstand vor gut zwei Jahren. Ich wollte eine "Wissenstankstelle" schaffen, da immens viel an Know-how von Schülern brach liegt. Diese bekommen für ihre Arbeiten lediglich eine Note, das Erworbene aber verschwindet wieder. Ich wollte ihnen auch eine Chance bieten, um ihre Arbeiten vor den Vorhang zu holen", sagt Drobits.
Entstanden ist daraus nun eine Plattform, die viele Vorteile für alle Beteiligen bringt. "Es bringt Vorteile für die Schüler, für die die Veröffentlichung eine "Visitenkarte" durch ihre ausgezeichnete Diplomarbeit darstellt. Es bringt auch Schulen und Lehrern Vorteile, da dort deren besten Diplomarbeiten gesammelt werden. Und weiters können Unternehmer nach Arbeiten suchen, die themenmäßig zu ihrer Branche, ihrem Unternehmen passen. So können auch neue Fachkräfte gefunden werden", sagt AK Burgenland-Präs. Gerhard Michalitsch.

Pilotprojekt für Österreich

Unterstützt wird das Projekt, deren Träger die AK Burgenland ist, im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive der Bundesarbeiterkammer. "Viele Arbeitnehmer wünschen sich Unterstützung im Bereich der Digitalisierung. Deshalb haben wir diese Offensive gestartet. Die digitalen Diplomarbeiten werden hochgeladen, gespeichert und sind abrufbar", fasst Michalitsch zusammen.

Gerhard Michalitsch: "Mir ist nicht ganz klar, warum es das nicht schon lange gibt, wenn es nur Vorteile bringt."

"Die Plattform ist der Form einzigartig. Ich finde es auch gut, dass hier schulübergreifend agiert wird. Die Diplomarbeitsbank ist ein Pilotprojekt im Bezirk Oberwart, das sicher burgenlandweit und vielleicht sogar österreichweit Schule machen wird. Als Betreiber des Projekts bin ich überzeugt, dass viele Schulen einsteigen werden, um die Vorteile zu nutzen", so der Arbeiterkammer-Präsident.

Drei Schulen am Start

Programmiert wurde die Plattform von der HTL Pinkafeld. Gemeinsam mit der BHAK/BHAS Oberwart und der BAfEP Oberwart ist die HTL Partner für den Startschuss. "Noch bevor die Plattform online geht, gibt es bereits weitere Interessenten wie die GKPS Oberwart. Es werden nur die besten Diplomarbeiten aufgenommen. Dazu ist natürlich eine Einverständniserklärung der Autoren notwendig", betont Michalitsch. "Es ist toll gelungenes Projekt, das auch zur Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt werden kann, von der die gesamte Region profitiert", betont Drobits.

Bernd Hochwarter: "Diese Sammlung von Diplomarbeiten kann auch als Information für zukünftige Absolventen dienen, die sich ein umfassendes Bild über gut Arbeiten und bereits verwendete Themen machen wollen."

"Wir haben es relativ einfach gestaltet, damit auch User, die weniger online-affin sind, gut damit arbeiten können. Interessierte können die Datenbank nach Kriterien wie Wissensgebiet, thematischen Stichworten, Erstellungsdatum, Schule oder Autor durchsuchen. User haben die Möglichkeit, die Arbeiten online anzusehen oder sie herunterzuladen. Private User können sich registrieren und dann einzelne Arbeiten als Favoriten speichern. Die Datenbank ist auch funktionell jederzeit erweiterbar", fasst Projektleiter Bernd Hochwarter von der HTL Pinkafeld zusammen. 

Bernd Hochwarter erklärt die neue Plattform.
  • Bernd Hochwarter erklärt die neue Plattform.
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Rohdiamanten finden

"Ich bin total begeistert - auch von den bisherigen Inhalten, die großartig sind. Das Projekt zeigt, dass wenn wir gemeinsam auftreten, Schüler in den Mittelpunkt stellen, können wir noch viele Rohdiamanten finden. Das Projekt wurde vor rund zwei Jahren initiiert und es ist etwas Tolles daraus entstanden", meint Schul-Qualitätsmanager Nikolaus Schermann.
"Die Datenbank spiegelt die hohe Qualität der Arbeiten wieder und gleichzeitig auch das enorme Engagement der Schüler und Lehrer. Wir haben heuer 78 Diplom- und Abschlussprojekte. Diese wurden in rund 40.000 Arbeitsstunden realisiert. Ich freue mich, dass nun zumindest einige davon vor den Vorhang geholt werden", sagt HTL-Dir. Wilfried Lercher.

Andreas Lonyai: "Ich freue mich über den schönen Impuls, der zeigt, was möglich ist."

"Diese Plattform wird in Zukunft die hohe Qualität und Vielfalt der Diplomarbeiten nach außen tragen. Sie zeigen auch eine breite Praxisrelevanz", betont BHAK/BHAS-Dir. Andreas Lonyai.
"Wir haben Schüler aus dem Burgenland, Niederösterreich, Oststeiermark, Wien und heuer erstmals auch Oberösterreich. Das zeigt die überregionale Bedeutung. Für uns ist ein Problem die verpflichtende Einbindung eines Praxisteils. Da brauchen wir für die Aufnahme zusätzliche Genehmigung von Einrichtungen und Eltern. Es ist aber sicher ein Gewinn und wird für eine noch bessere Verzahnung von Schülern und der Berufswelt sorgen", sagt BAfEP-Dir. Herwig Wallner.

Preis für die besten Arbeiten

"Schwerpunkte bei den Diplomarbeiten liegen auf Technik, Wirtschaft und Pädagogik. Es wird als zusätzliches Zuckerl auch eine Prämierung der besten Arbeiten aus den präsentierten geben. Eine Jury aus Fachleuten dieser drei Bereiche werden diese küren. Am 26. November erfolgt dann die Ehrung", so Drobits.

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