Gemeinsam den Schuldenberg bezwingen

Erika Heiling und Gerhard Ruprecht (Mi.) mit dem Vorstand des Concentrums.
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STADTSCHLAINING (ps).  Die "Zweite Sparkasse" ist die Bank für die "zweite Chance". Ein Girokonto ist heutzutage beinahe eine wichtige Voraussetzung  für eine aktive Teilnahme an einem gesellschaftlichen Leben, wie zum Beispiel auch im Bereich der Arbeitswelt. Geschäftsführer Gerhard Harkam vom Concentrum in Stadtschlaining begrüßte Gerhard Ruprecht und Erika Heiling zum Vortrag und Gespräch "Gemeinsam den Schuldenberg bezwingen" in der evangelischen Kirche in Oberwart. Das Concentrum sieht sich seit 28 Jahren als Forum für eine politische, ethnische, kulturelle und soziale Ökumene.  Das "S" am Ende des Untertitels - es steht für SOZIALE Ökumene - hob Pfarrer Harkam bei der Begrüßung besonders hervor, weil sich das Concentrum besonders für Themen im Sozialbereich engagiert.

Die zweite Chance

An dem Vorstellungs- und Diskussionsabend wurden mehrere Schwerpunkt gesetzt: Zum einen wurde die "Zweite Sparkasse" vorgestellt, die seit 2006 österreichweit Unterstützung in finanziellen Nöten ermöglicht, wenn Menschen bei einer herkömmlichen Bank kein Konto mehr bekommen - das ist seit 2016 gesetzlich geregelt. Zum anderen konnten MitarbeiterInnen von Sozialorganisationen (Diakonie, Caritas, Schuldnergeratung, Hilfswerk, MA 40  und viele mehr) die konkreten Abläufe dieser Hilfestellungen wahrnehmen und besprechen. "Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung sind Phänomene, die in unserer durchaus "reichen" Gesellschaft immer mehr um sich greifen. Darum ist es wertvoll und wichtig, jene Initiativen bekanntzumachen, die hierbei wirksam gegensteuern", begründet GF Gerhard Harkam die Einladung zu diesem Vortrag und Gespräch.

Die Zweite Sparkasse

"Die Zweite Sparkasse bietet Finanzdienstleistungen für Menschen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. "Die Zweite Wiener Vereins-Sparcasse ist für Menschen da, die einen Zweiten brauchen - denn manchmal geht es nicht alleine", so Gerhard Ruprecht, ehrenamtlicher Vostand dieser Organisation. Bei der Gründungsidee im Jahr 2006 gab es laut Schätzung ca. 40.000 Personen, die wegen mangelnder Bonität kein Konto mehr zur Verfügung hatten bzw. kein neues Konto eröffnen konnten. Zielgruppe sind vor allem KundInnen, welche die  laufende Betreuung und Begleitung zur Stabilisierung ihrer finanziellen Situation benötigen und wollen.

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Autor:

Peter Seper aus Oberwart

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