HBLA Oberwart bei March of the Living in Auschwitz

HBLA-Schülerinnen aus Oberwart bei "March of Living" in Auschwitz
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„Man sollte einmal in seinem Leben hier gewesen sein, um zu sehen, welch Gräuel im Nationalsozialismus verübt wurden!“, meint eine Teilnehmerin der 3-tägigen Bedenk- und Gedenkreise nach Krakau und Auschwitz. Bereits zum 3. Mal nahmen Schülerinnen der HBLA Oberwart am Holocaust-Gedenktag in Polen teil.
Mit über 10 000 Jugendlichen aus 52 Nationen gingen sie den Weg von Auschwitz nach Birkenau, wo eine berührende Gedenkveranstaltung stattfand. Dort wurde der Opfer der Shoa gedacht. Begleitet wurden die 600 Schülerinnen aus Österreich von dem ältesten Holocaust-ÜberlebendenMarko Feingold. Der 104-Jährige erzählte seine erschütternde Geschichte, die ihn durch 4 KZ-Lager geführt hatte, und stellte sich engagiert und unermüdlich den Fragen aus dem Publikum. Außerdem standen der Besuch des Museums in Auschwitz, ein Gespräch mit einer Gerechten unter den Völkern und ein Rundgang durch das ehemalige Krakauer Ghetto auf dem dichten Programm. Am letzten Tag gab es noch eine Veranstaltung mit Gesang und Tanz in der Krakauer Synagoge, sodass die Schülerinnen auch die Lebensfreude und Vielschichtigkeit der jüdischen Kultur erleben konnten.
Die Intention der Organisation March of Rememberence and Hope fassen die HBLA-Mädchen so zusammen: „Es war eine unvergessliche Erfahrung – man ist der Geschichte so nahe - und ein tief emotionales Erlebnis, das uns zum Nachdenken gebracht hat, wie gut es uns eigentlich in einer Demokratie geht.“

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