Kommentar: Wie man Ärzte ins Burgenland holt

"Wo sind die Götter in Weiß geblieben?", fragen wir uns im Burgenland schon lange. Hausärzte werden zur Seltenheit, beim Warten auf einen Facharzt-Termin wird man alt und grau, während der Wartezeiten kann man ganze Romane lesen. Als Patient fühlt man sich wie Massenware.
Österreichweit sind 70 Stellen unbesetzt. Unattraktive Verträge, unbequeme Arbeitszeiten und die anrollende Pensionierungswelle hätten die Politik schon seit Langem zum Handeln auffordern müssen.
Über Geld spricht man nicht, doch am Ende läuft es darauf hinaus. Der Ausbildungsweg eines Arztes ist lange und kostspielig. Hat man dann die freie Wahl, entscheidet man sich verständlicherweise am Ende für den besser bezahlten Posten. Hier muss das Burgenland auf jeden Fall attraktiver werden und für gute Arbeitsbedingungen sorgen. Denn Geld allein macht auch nicht glücklich.

Link: Zwei neue Primarärzte für das LKH Oberwart

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