Oberwart
Spatenstich für 15 Millionen Euro Projekt "H2" am Hauptplatz

Der Spatenstich für die Errichtung des "H2" ist gesetzt.
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  • Der Spatenstich für die Errichtung des "H2" ist gesetzt.
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Am 60. Geburtstag von OSG-Obm. Alfred Kollar erfolgte der Spatenstich für das zukunftsorientierte "H2"-Projekt.

OBERWART. In Oberwart erfolgte am 22. September 2021 im Beisein von Wohnbau-Landesrat Heinrich Dorner, Bgm. Georg Rosner, OSG-Direktor Alfred Kollar sowie den Energie Burgenland-Vorständen Reinhard Czerny und Stephan Sharma der Startschuss für den Bau der Hochhaus-Wohnanlage H2. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn des Hochhauses H2 im Herzen der Stadtgemeinde eingeläutet.
Errichtet wird das Bauprojekt durch die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft OSG als Bauträger. Der Projekttitel „H2“ wurde von der OSG gemeinsam mit dem Projektpartner BPM dafür ausgesucht. Der Name steht ganz bewusst für das Gegenstück des in den 1970er, ebenso an dieser Kreuzung gebauten Hochhauses, als „Hochhaus 2“.

"Oberwarter Twin Towers"

Das neue Hochhaus wird eine Höhe von 36m betragen. "Wir haben es im 1. Bauabschnitt bewusst um einen Meter niedriger geplant als es das bestehende Hochhaus mit 37m ist. Das war ein Wunsch der Stadtgemeinde. Wir wollen sozusagen die "Twin Towers von Oberwart" gestalten", so OSG-Obm. Alfred Kollar.
Insgesamt werden in das Projekt 15 Mio. Euro investiert. "In der Umsetzung kommen wieder über 20 Unternehmen aus Oberwart, der Region und dem Burgenland zum Zug. Ein Danke an die tolle Planung an Anton Holzer und Gerald Guttmann, sowie an die weiteren Partner wie die Energie Burgenland, die unser Energieversorger ist, weil es in mehrfacher Hinsicht die beste Lösung für uns ist", betont Kollar. 

"Greentech-Haus der Zukunft"

"Für uns ist es das "H2" ein "Greentech-Haus der Zukunft" und ein Vorbild für den Hausbau im Burgenland. Es wird am Dach eine Photovoltaikanlage geben und auch an der Fassade Photovoltaikpaneele integriert. Im Keller wird ein Energiespeicher für den Sonnenstrom installiert", so Stephan Sharma. 
Neben einer Beheizung mit Gasbrennwert und solarer Warmwasseraufbereitung werden an der Süd- und Westseite auch Photovoltaikpaneele zur Stromerzeugung eingesetzt, welche damit einen gebäudespezifischen aber auch einen energiegewinnenden Teil erfüllen. Weiters wird gemeinsam mit der Energie Burgenland auf E-Mobilität und auf Carsharing gesetzt.

36 Wohnungen

Das Bauvorhaben umfasst 36 Wohnungen, wobei nicht nur Architektur und Widmungsmix das Außergewöhnliche an diesem Gebäude sind, sondern auch – und das ganz besonders – die ökologische Ausrichtung. Neben einer modernen Heizung mit solarer Warmwasseraufbereitung werden an der Süd- und Westseite auch Photovoltaikpaneele zur Stromerzeugung eingesetzt, welche damit einen gebäudespezifischen aber auch einen energiegewinnenden Teil erfüllen. Weiters wird gemeinsam mit der Energie Burgenland auf E-Mobilität und auf Carsharing gesetzt.
Die Versiegelung von Bodenflächen hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Wichtigkeit gewonnen, auch das Wesen der Nachverdichtung ist in den Mittelpunkt gerückt. Beim Projekt „H2“ nimmt die OSG wieder einmal diese beiden Themen auf.
Auf kleiner Fläche wird weit nach oben gebaut, die Ortskerngestaltung unterstützt.

Belebung der Innenstadt

Für Landesrat Heinrich Dorner ist das neue Hochhaus gleich in mehrerlei Hinsicht vorbildhaft: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und daher ist es wichtig, ein Angebot zu schaffen. Zugleich ist dieses zentral gelegene Projekt im Sinne des bodenverbrauchs-sparenden Bauens mustergültig.

LR Heinrich Dorner: „Ortszentren - Mittelpunkt und Treffpunkt der Menschen.“

Und: Belebte Städte mit gut entwickeltem Ortskern sind attraktiv für die Bewohner. Durch die Wohnungen und die Geschäfte, die durch die Entwicklung der Ortskerne entstehen, wird zusätzliches Leben im Ort geschaffen. Das Projekt wird die Innenstadt beleben und gleichzeitig wie ein neues Wahrzeichen der Innenstadt werden. Zudem wird mit dem Einsatz von Photovoltaik der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangetrieben – ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz“, so Dorner.

Öko-Gedanken

Der Wohnbaulandesrat wies auch darauf hin, dass das Land bei der letzten Novelle der Wohnbauförderung, die seit Beginn des Jahres in Kraft ist, den Öko-Gedanken stark in den Vordergrund gerückt hat. Es gibt deutlich verbesserte Förderquoten für die energetische Sanierung und für ökologisches Bauen.
So wurde eine Erweiterung und Anpassung des Bonussystems auf Basis des Öko-Index vorgenommen: Wer ökologisch baut, kann seit heuer sein Basisdarlehen um bis zu 40 Prozent erhöhen. Und bodenverbrauchssparendes Bauen, das Bebauen einer Baulücke im Ortsgebiet, wird ebenso höher gefördert wie Bauen in einer Abwanderungsgemeinde.

Ortskerngestalter statt Ortsrandbebauer

OSG-Direktor Alfred Kollar richtete bei seinen Einleitungsworten ein herzliches Dankeschön an die Stadtgemeinde für das Vertrauen. Auch bedankte er sich für die ständige Unterstützung und für die Wohnbauförderungsmittel seitens des Landes.
"Die Versiegelung von Bodenflächen hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Wichtigkeit gewonnen, auch das Wesen der Nachverdichtung ist in den Mittelpunkt gerückt. Beim Projekt „H2“ nimmt die OSG wieder einmal diese beiden Themen auf. Auf kleiner Fläche wird weit nach oben gebaut, die Ortskerngestaltung unterstützt.

OSG-Obm. Alfred Kollar: "Wir setzen auch mit diesem Projekt auf Ortskerngestaltung statt Ortsrandbebauung!"

Die Fertigstellung dieses tollen Projekts ist für den Sommer 2023 geplant. Seit Jahrzehnten baue die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft zukunftsweisend mit sozialer und ökologischer Verantwortung und sei verlässlicher Partner für Wohnungssuchende, Gemeinden und Unternehmen. Bei allen Bauprojekten stünden Energiesparen und Qualität im Vordergrund, so Kollar.

Impulse für die Innenstadt 

Bürgermeister Georg Rosner: „Für die Stadt ist das Bauprojekt etwas ganz Großes. Wir begannen vor fünf Jahren mit den Gesprächen. Das Projekt setzt Impulse für die Innenstadt. Es eine lange und gute Vorbereitung, die gerade bei einem Projekt gerade in der Dimension wichtig ist.“

Alfred Kollar: "Es ist für uns ein außergewöhnliches Projekt. In dieser Höhe haben wir noch nicht gebaut."

"Wir haben das Projekt am 22. September 2016 vorgestellt, heute erfolgt der Spatenstich. Wir haben zwei Projekte am Kasernengelände und in der Waldmüllergasse vorgezogen. Nun starten wir mit diesem tollen Projekt", so Kollar.

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