Suche nach einem Mann im Badesee Rechnitz abgebrochen

Der Badesee Rechnitz ist nach den Suchmaßnahmen, die ergebnislos blieben, wieder frei zugänglich.
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  • hochgeladen von Michael Strini

RECHNITZ. Sonntagabend um etwa 20:00 Uhr, bemerkten drei Kinder beim Stausee in Rechnitz, dass ein Mann beim Schwimmen offenbar Probleme hatte. Der Schwimmer - nach den Angaben der jugendlichen Zeugen handelte es sich um einen älteren Mann - schlug mehrmals mit den Händen im Wasser auf und ging dann vor den Augen der Kinder unter.
Die vom Vater und den Kindern zur Hilfe gerufenen Polizeibeamten verständigten unverzüglich die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rechnitz. Die Taucherstaffel des Landesfeuerwehrkommandos sowie weitere Feuerwehrtaucher aus dem Bezirk Neusiedl sind im Einsatz.

Sonarboot im Einsatz

Eine Befragung der noch anwesenden Gäste beim Stausee, sowie die Überprüfungen der abgestellten Fahrzeuge im Nahbereich des Badesees, ergaben keine Erkenntnisse über eine vermisste Person.
Eine erste eingeleitete Suche mittels Feuerwehrboote und einem Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Rechnitz verlief negativ. Gegen 21:30 Uhr trafen die Kräfte der Taucherstaffel der Landesfeuerwehr Burgenland am Einsatzort ein. Um 01:00 Uhr am Montag wurden die Suchmaßnahmen abgebrochen. Der Einsatz der Taucherstaffel wurde am Montag fortgesetzt und mittels eines Sonarbootes unterstützt.

Suche verlief negativ

Die intensive Suche wurde allerdings um 17 Uhr ergebnislos abgebrochen. "Es wurde praktisch der gesamte See abgesucht und nichts gefunden. Die Feuerwehren und Polizei haben hervorragende Arbeit geleistet. Es gab auch keine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die Suche wurde gestern abgebrochen und nicht fortgesetzt. Wie auch die Experten meinen, wäre jemand ertrunken, hätte die Taucher und Einsatzkräfte den Mann sicher gefunden", so Vizebgm. Günter Tangl.
"Im Zuge der intensiven Suche konnten keinerlei Hinweise auf eine im Stausee befindliche Person vorgefunden werden. Auch brachte eine neuerliche Nachsuche und Erhebungen im Nahebereich des Seeareals keine Hinweise, die auf eine vermisste oder abgängige Person schließen lassen. Erhebungen hinsichtlich abgängiger Personen in den angrenzenden ungarischen Städten Szombathely und Köszeg verliefen ebenfalls negativ", heißt es von der Landespolizeidirektion Burgenland.

Badesee wieder geöffnet

Um die Suchmaßnahmen nicht zu gefährden, wurde seitens der Gemeinde Rechnitz vorübergehend ein weitgehendes Badeverbot für den Stausee Rechnitz verhängt.
"Dieses wurde bereits gestern im Laufe des Nachmittags schrittweise aufgehoben und nur dort, wo das Sonarboot unterwegs war und noch Einsatzkräfte mit der Suche beschäftigt waren, wurde das Baden eingeschränkt. Mittlerweile ist der gesamte Seebereich wieder fürs Baden freigegeben", betont Tangl.

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