Zuberbach: Mordprozess endete mit sieben Jahren Haft

Die Geschworenen sprachen mit 5:3 Stimmen den Angeklagten wegen Mordes für schuldig.
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  • Die Geschworenen sprachen mit 5:3 Stimmen den Angeklagten wegen Mordes für schuldig.
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ZUBERBACH/EISENSTADT. Der 70-jährige Pensionist, der im Dezember des Vorjahres seine Lebensgefährtin getötet hatte, wurde am 22. Juni zu sieben Jahren Gefängnis wegen Mordes laut §75 StGB verurteilt.
Er zeigte sich geständig und nahm das Urteil an, bestritt aber die Tötungsabsicht. Da die Staatsanwaltschaft noch keine Erklärung abgab und sich Bedenkzeit erbat, ist das Urteil des Geschworenensenats noch nicht rechtskräftig. Dieses sprach den Mann mit 5:3 Stimmen des Mordes schuldig.

Milderungsgründe

„Die Geschworenen sind zur Überzeugung gekommen, dass der Angeklagte eine Vorsatztat begangen hat“, sagte Richter Wolfgang Rauter bei der Urteilsverkündung. Es gebe jedoch eine Vielzahl von Milderungsgründen, die das Verschulden des Angeklagten relativierten.
Gerhard Ederer von Behal & Ederer war als Privatbeteiligtenvertreter anwesend: "Ich habe die Tochter und den Sohn des Opfers vertreten. Ihnen wurden vom Gericht ein Trauerschaden und die Rückerstattung der Begräbniskosten zugesprochen."

Die Geschworenen sprachen mit 5:3 Stimmen den Angeklagten wegen Mordes für schuldig.
Gerhard Ederer vertrat die Kinder des Opfers.

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