4.200 Pannen-Einsätze des ÖAMTC im Bezirk Oberwart 2017

Vor allem im Wintermonat Jänner gab es zahlreiche Einsätze für die "Gelben Engel".
  • Vor allem im Wintermonat Jänner gab es zahlreiche Einsätze für die "Gelben Engel".
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Michael Strini

BEZIRK OBERWART. Rund 19.000 Mal benötigten Autofahrer im Burgenland im Vorjahr die Unterstützung der ÖAMTC-Pannenfahrer. Somit rückten die Gelben Engel 2017 etwa genauso oft aus wie im Jahr zuvor.
"Allerdings mit einer Ausnahme: Stärkster Monat 2017 war im Burgenland der Jänner mit fast 2.400 Pannenhilfen – das sind um 400 Einsätze mehr als im Jänner des Vorjahres“, schildert Andreas Hackl, Leiter der ÖAMTC Pannenhilfe Burgenland.

Schnee, Sturm und Temperaturen

Schneefälle, Sturm und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sorgten dafür, dass die Pannenfahrer alle Hände voll zu tun hatten. "So rückten sie im Jänner durchschnittlich 77 Mal pro Tag aus. Im Vergleich dazu beträgt der Tageschnitt über das Jahr gesehen 52 Einsätze“, erklärt Andreas Hackl.
"Ein starker Monat war außerdem der Juni mit knapp 1.900 Einsatzfahrten und im August rückten die Pannenfahrer zu 1.830 Einsätzen im Burgenland aus." Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, ist 2017 im Burgenland rund 6.630 Mal gebraucht worden.

4.200 Einsätze im Bezirk Oberwart

Einsatzreich war das Jahr 2017 auch für die Pannenfahrer im Raum Oberwart. Insgesamt rückten sie etwa 4.200 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. Das entspricht in etwa der Einsatzmenge des Vorjahres. "Rekordmonat war der Jänner mit etwa 540 Einsätzen, gefolgt vom Dezember mit 380 Pannenhilfen. Auch im Juli und August stehen jeweils knapp 370 Einsätze zu Buche", berichtet Andreas Hackl.
Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund. "Knapp 32 Prozent aller Einsätze waren auf funktionsuntüchtige Starterbatterien zurückzuführen. Insbesondere im Jänner standen Starthilfen auf der Tagesordnung", schildert Hackl. Auf Platz zwei folgten Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel.

Österreichweit rückten die Gelben Engel zu 704.800 Pannenhilfen und 238.500 Abschleppungen aus.

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