Kommentar
Die Hoffnung lebt ... trotz vieler Fragen

Es war schon zu befürchten und erwarten, dass nach der Absage im Vorjahr auch heuer Anfang Mai kein Weinfrühling im Südburgenland gefeiert werden kann. Somit fällt ein zentraler Fixpunkt im Veranstaltungsreigen des Südburgenlandes im Frühjahr erneut den Anti-Virus-Maßnahmen zum Opfer.
Es wird wohl nur einer von vielen Top-Events in der Region sein, die es auch 2021 nicht gibt. Ob und wann wieder ein gemütlicheres Beisammensein möglich ist, bleibt weiterhin völlig offen - denn selbst ein Ende der "Osterruhe" ist noch keinesfalls beschlossene Sache und somit fehlt jegliche Perspektive für Öffnungen wesentlicher Träger des gesellschaftlichen Lebens.
Es gibt zwar nunmehr von politischer und Experten-Seite Meldungen, dass im Mai Öffnungen möglich sind. Doch bedeutet das schon Anfang Mai oder wird das erst im Laufe der Monats soweit sein und in welchen Etappen? Viele Fragen, wenig Antworten – wie seit Monaten, dennoch gibt es Hoffnung – nämlich, dass im Sommer wieder gefeiert werden darf, egal ob bei der Inform, im Lucky Town, am Hannersberg oder bei Gastronomen bzw. hoffentlich doch vielen Veranstaltungen im Bezirk.
Derzeit scheinen jedoch die einzigen Treffpunktmöglichkeiten Supermärkte und die Covid19-Teststrecken bzw. das BITZ in Oberwart zu sein, in der außerhalb des privaten Bereichs noch Kontakt mit anderen Personen möglich ist ....

Respekt für Rudi Anschober

Dem nun scheidenden Minister Rudolf Anschober wünsche ich Alles Gute, gute Besserung seinem gesundheitlichen Zustand sowie neue Kraft für die Zukunft und dem Nachfolger viel Erfolg! Die Beweggründe sind nachvollziehbar und auch seine Ehrlichkeit darüber erfrischend. Seine ruhige und besonnene Art war ein Markenzeichen in einer immens schwierigen Zeit und trug wesentlich auch dazu bei, dass Rudolf Anschober letztlich durchaus ein fairer Politiker und Sympathieträger war. Die Situation war und ist nach wie extrem - ohne Fehler wird es niemand meistern, aber nun werden neue Wege und Ideen notwendig sein. Neo-Minister Wolfgang Mückstein wird da ein hartes Erbe ab kommender Woche zuteil - entscheidende Tage und Wochen bis in den Mai hinein ...
Völlig  unverständlich und absolut abzulehnen sind jedenfalls Angriffe und Bedrohung von Rudi Anschober bzw. seiner Familie - das ist das mieseste, das es gibt - vor allem in einem politischen Diskurs. Dieser hat auf sachlicher und fachlicher Ebene - mitunter auch emotional - geführt zu werden, aber darf nie in persönliche Angriffe ausarten.



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