Einstimmiger Budgetbeschluss in Bad Tatzmannsdorf im zweiten Anlauf

Jakob Riser und Bgm. Gert Polster freuen sich über einen nunmehr einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zum Budget 2018.
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  • hochgeladen von Michael Strini

BAD TATZMANNSDORF. Wie berichtet, wurde im Dezember der Budgetvoranschlag für 2018 nach einigen Diskussionen in Bad Tatzmannsdorf einstimmig abgelehnt. Am 18. Jänner erfolgte eine weitere Gemeinderatssitzung, wo diesem mit kleinen Änderungen einstimmig zugestimmt wurde.
"Wir haben im Dezember das Budget und alle Erinnerungen gemeinsam abgelehnt. Dadurch gewannen wir Zeit, um weitere Gespräche zu führen und die meisten Erinnerungen einzuarbeiten. Freie Mittel ermöglichten uns einen größeren Spielraum. Wir konnten so ein Rekordbudget von 5,95 Mio. Euro für Bad Tatzmannsdorf aufstellen und das ohne Neuverschuldung", betont Bgm. Gert Polster.

Infrastrukturprojekte

Für 2018 sind einige Infrastrukturmaßnahmen geplant. "In der Jormannsdorfer Straße wird der 2. Teil der Oberfläche hergestellt, zudem starten die Vorplanungen für einen Ausbau der Esterhazy-Straße, der 2019/20 erfolgen soll. Arbeitskreise werden eine Prioritätenliste erstellen, die wir dann schrittweise abarbeiten", so Polster.
"Wir haben einen aktuellen Cash-Stand von 830.000 Euro. Unser Ziel ist per 31.12.2018 den Schuldenstand auf 527.000 Euro zu senken, begonnen haben wir 2012 bei rund 1,3 Millionen. Danach ist an die Aufnahme eines neuen Darlehens gedacht, um neue Projekte zu finanzieren", ergänzt GV Jakob Riser, der zur notwendigen 2. Budgetsitzung meint: "Mir war eine schräge Optik lieber, dafür haben wir jetzt einen einstimmigen Beschluss!"
Eine weitere Herausforderung wird im Frühjahr die Umstellung der Buchhaltung von Kameralistik auf "Doppik" (Doppelte Buchführung in Konten).

Einstimmigkeit

"Es gab ein Entgegenkommen von ÖVP und PFFPÖ und so einen einstimmigen Budgetbeschluss. Der Mittel-Langfristige-Finanzplan wird im März noch einmal überarbeitet", begrüßt Vizebgm. Barbara Baldasti den gemeinsamen Weg.
"Ich bin froh, dass der Beschluss einstimmig fiel und alle konstruktiv an einem Strang ziehen. Es hat eben Zeit gebraucht, bis man vom Wahlkampfmodus in die neuen Rollen gefunden hat", meint Dietrich Wertz (PFFPÖ).
"Nachdem im Vorstand der ursprüngliche Voranschlag überarbeitet wurde, konnte nun eine rasche Lösung gemeinsam gefunden werden. Das ist erfreulich", zeigte sich auch Manuela Hatzl (JETZT) zufrieden.

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