KOMMENTAR: Rückenwind für die FPÖ Burgenland

Johann Tschürtz kann zu Recht auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Auch wenn es im Burgenland noch immer keinen freiheitlichen Bürgermeister gibt, durfte sich die FPÖ bei der Gemeinderatswahl genauso über Zugewinne freuen wie bei der Nationalratswahl.
Die größte Freude herrscht bei Tschürtz & Co. natürlich über die Regierungsbeteiligung der FPÖ im Bund – noch dazu mit dem Burgenländer Norbert Hofer als Infrastrukturminister.
Ein spürbarer Rückenwind für Burgenlands Sicherheitsreferenten ist jedoch vom freiheitlichen Innen- und Verteidigungsminister zu erwarten. So kann man davon ausgehen, dass bald das eine oder andere gemeinsame Projekt mit dem Innenministerium präsentiert wird. Eines wird die Sicherheitspartner betreffen, auch wenn es in seinem Nutzen für die Bevölkerung nicht unbestritten ist.
Aber wahrscheinlich zählt der Erfolg von solchen Projekten weniger als die Präsenz des allgegenwärtigen Themas Sicherheit. Deshalb wird die FPÖ auch bei der Landtagswahl 2020 eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

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