Krebshilfe Burgenland-Präsident „fassungslos“

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Die Österreichische Krebshilfe betreibt gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie die Initiative „Don’t smoke“. Deren Ziel war es schon bei der Gründung im Herbst 2014, in Österreich endlich ein generelles Rauchverbot gesetzlich zu verankern. Erst nach dem Tod des bekannten burgenländischen Journalisten Kurt Kuch und dank der damaligen Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser konnte dies gelingen.

„Die Gesundheit der Bevölkerung ist der neuen Regierung egal“

„Umso fassungsloser sind wir heute – mehr als zwei Jahre später und innerhalb der sehr lange bemessenen Übergangsfrist von drei Jahren – über den Ausgang der Koalitionsverhandlungen und dem Zugeständnis vom ,Nichtraucher‘ Sebastian Kurz an den ,Vielraucher‘ Heinz Christian Strache“, meint Prim. Dr. Wilfried Horvath, Präsident der Österreichischen Krebshilfe Burgenland, in einer Aussendung. Die neue Regierung ist für ihn die erste Bundesregierung Österreichs, der die Gesundheit der Bevölkerung egal ist.“

250.000 Unterstützer

Um diese „politische Verantwortungslosigkeit“ nicht in Kauf zu nehmen, wurde auf www.DONTSMOKE.at eine Petition gestartet, mit der möglichst viele Unterstützer für das Rauchverbot gesammelt werden sollen. Bis 14. Dezember, 9.00 Uhr, haben bereits 250.000 unterzeichnet. Wilfried Horvath hofft auch auch viele Unterstützer aus dem Burgenland.

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Dr. Wilfried Horvath, Präsident der Österreichischen Krebshilfe Burgenland, spricht von „politischer Verantwortungslosigkeit.“

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