Bibliotheken Burgenland
Was Burgenlands Bibliotheken für die Zukunft brauchen

Gruppenfoto mit LVBB-Vorstands- und Arbeitsgruppenmitgliedern und den Ehrengästen: 
Hinten v.l.: Pia Bayer (Leiterin des Referats Kultur im Amt der Bgld. Landesregierung), Andrea Karall (LVBB), Landtagsabgeordnete Regina Petrik, Franz Weber (LVBB), Silke Rois (LVBB), Thomas Lehner (Direktor AK Burgenland), Renate Ziegler (LVBB), Reinhard Ehgartner (Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks), Christian Jahl (Vorsitzender des Büchereiverbandes Österreich); Vorne v.l.: Doris Schrenk (Projektleiterin), Julia Gsertz (LVBB), Nikolaus Faiman (Bibliotheksfachstelle Diözese Eisenstadt), Ursula Tichy und Ingrid Hochwarter (beide LVBB)
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  • Gruppenfoto mit LVBB-Vorstands- und Arbeitsgruppenmitgliedern und den Ehrengästen:
    Hinten v.l.: Pia Bayer (Leiterin des Referats Kultur im Amt der Bgld. Landesregierung), Andrea Karall (LVBB), Landtagsabgeordnete Regina Petrik, Franz Weber (LVBB), Silke Rois (LVBB), Thomas Lehner (Direktor AK Burgenland), Renate Ziegler (LVBB), Reinhard Ehgartner (Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks), Christian Jahl (Vorsitzender des Büchereiverbandes Österreich); Vorne v.l.: Doris Schrenk (Projektleiterin), Julia Gsertz (LVBB), Nikolaus Faiman (Bibliotheksfachstelle Diözese Eisenstadt), Ursula Tichy und Ingrid Hochwarter (beide LVBB)
  • Foto: Bibliotheken Burgenland (LVBB)
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Erfolgreiche Fachtagung zum entstehenden Bibliotheksentwicklungsplan

Unter dem Motto „Auf zu neuen Perspektiven …“ lud der Landesverband Bibliotheken Burgenland am 23. November in die AK Oberwart, wo die diesjährige Herbsttagung der burgenländischen BibliothekarInnen über die Bühne ging.

Zweimal im Jahr kommen VertreterInnen öffentlicher Büchereien im Burgenland im Rahmen einer Frühjahrs- und Herbsttagung zusammen, um sich über aktuelle Angelegenheiten in der Büchereiszene auszutauschen. Die Tagung am 23. November war heuer gänzlich einem Thema gewidmet: dem entstehenden Bibliotheksentwicklungsplan für das Burgenland, an dem eine eingesetzte Arbeitsgruppe des Landesverbandes seit April im offiziellen Auftrag der Landesregierung arbeitet.

Nach einführenden Worten von LVBB-Vorsitzender Silke Rois gab die Projektleiterin Doris Schrenk einen Überblick über den Ist-Stand des Projekts und brachte den ZuhörerInnen Hintergründe und Visionen des entstehenden Plans näher. „Wir haben mit diesem Auftrag die tolle Chance, Ziele und Maßnahmen zu definieren, die das burgenländische Büchereiwesen positiv weiterentwickeln und in eine gute Zukunft führen sollen“, so Rois. „Mit diesem Plan kann es uns gelingen, einen wesentlichen Grundstein dafür zu legen, in welche Richtung es künftig gehen soll.“

Einbeziehen möchte man dabei natürlich vor allem jene, die tagtäglich in den öffentlichen Büchereien des Landes tätig sind. Aus diesem Grund wurde Mitte November eine tiefgehende Umfrage an die MitarbeiterInnen der öffentlichen Büchereien im Burgenland verschickt, die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme im Büchereialltag erheben soll. „Mit diesem umfangreichen Fragebogen wollen wir herausfinden, wo der Schuh am meisten drückt und wo wir am dringendsten ansetzen müssen, um die Qualität der öffentlichen Bibliotheksarbeit im Burgenland steigern zu können“, erklären die Mitglieder der Arbeitsgruppe.

Aber die Tagung wurde auch genutzt, um in Gesprächen die unterschiedlichen Meinungen der anwesenden Bücherei-VertreterInnen einzuholen. Anschließend an die Eröffnungsreferate setzten sich die TeilnehmerInnen in Workshops mit fünf Schwerpunktthemen (# Aus- und Fortbildungen, Evaluierung und Qualitätssicherung; # Personal, Ehrenamt und Anstellung, Team- und Zeitmanagement; # Angebot und Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit; # Regionale Versorgung und Kooperationen und # EDV, Technik und Digitalisierung) auseinander, die am Ende noch einmal gemeinsam diskutiert wurden.

Neben rund 30 BibliothekarInnen brachte sich auch eine Reihe von Ehrengästen sehr konstruktiv in die Tagung ein und bereicherte die Auseinandersetzung mit wertvollen Inputs: der Geschäftsführer des Österreichischen Bibliothekswerks Reinhard Ehgartner, der den TeilnehmerInnen in seinem Impulsreferat interessante Einblicke in Bibliothekspläne aus ganz Österreich vermittelte, ebenso wie der Vorsitzende des Büchereiverbandes Österreich Christian Jahl, die Referatsleiterin für Kultur im Amt der Bgld. Landesregierung Pia Bayer, der neue Ansprechpartner für Bibliotheken in der Diözese Eisenstadt Nikolaus Faimann, die Landtagsabgeordnete Regina Petrik und der Direktor der Arbeiterkammer Burgenland Thomas Lehner.

Nach angeregten Diskussionen ließ sich dabei wieder feststellen, dass öffentliche Bibliotheken in den letzten Jahrzehnten – neben dem Medienverleih – eine Vielzahl an neuen Aufgaben in der Gesellschaft übernommen haben. Sie sind auch niederschwellige Kultur-, Veranstaltungs-, Bildungs-und Informationszentren, bieten konsumfreien Raum für Begegnung und Austausch und haben in Zeiten von „Fake News“ und wachsender sozialer Ungleichheiten (auch wieder) in hohem Maße demokratiepolitische Relevanz. Diesen Aufgaben gilt es nun im Bibliotheksentwicklungsplan Rechnung zu tragen, um der burgenländischen Bevölkerung eine zeitgemäße und flächendeckende öffentliche Bibliothekslandschaft bieten zu können.

Für einen heiteren Ausklang sorgten am späten Nachmittag schließlich noch Wolfang Millendorfer und Gerald Strommer mit ihrem humorvollen, literarisch-musikalischen Programm „Karaoke Your Life“.

ANHANG

Weitere Informationen zum entstehenden Bibliotheksentwicklungsplan für das Burgenland

  • April 2019: Offizielle Beauftragung des Landesverbandes Bibliotheken Burgenland mit der Erarbeitung eines „5-Jahres-Bibliotheksentwicklungsplans für das Burgenland“ durch die Landesregierung
  • Mai 2019: Auftaktklausur in Eisenstadt mit FachvertreterInnen aus dem Burgenland und aus anderen Bundesländern, in denen bereits an Bibliotheksentwicklungsplänen gearbeitet wurde bzw. wird
  • April 2019 – laufend: Analyse/Evaluierung der Ist-Situation
  • August – Dezember 2019: Idee, Beauftragung und Ausarbeitung von Online-Umfragen
  • November 2019 – Jänner 2020: Durchführung von Umfragen im Burgenland 1. Schritt: MitarbeiterInnen öffentlicher Büchereien 2. Schritt: Träger öffentlicher Büchereien und Gemeinden 3. Schritt (geplant): (Nicht-)NutzerInnen
  • ab Januar 2020: Auswertung der Umfragen und Einarbeitung in den Bibliotheksentwicklungsplan

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der Bibliotheken Burgenland
www.bibliotheken-burgenland.at

Autor:

Bibliotheken Burgenland aus Eisenstadt

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