Burgenländische Power im ÖFB-Frauenfußball

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SÜDBURGENLAND. In den Osterferien war Österreichs Frauen- und Mädchenfußball auf dem internationalen Prüfstein, denn sowohl das A-Nationalteam absolvierte zwei wichtige EM-Qualifikationsspiele, als auch das U19-Nationalteam kämpfte in der Elite-Runde um die Teilnahme an der U19-EM in der Türkei.
Das Burgenland war dabei gut vertreten, denn mit Heike Manhart, Spielerin beim FC Südburgenland, im A-Team und Jennifer Pöltl aus Steinberg (U19) sind zwei Kickerinnen mit Burgenlandbezug im Kader. Zudem ist Marc Kerschbaumer seit dem Vorjahr Co-Trainer der U19-Mädels und auch in England natürlich mit dabei.

„Es macht Spaß“

Im Juni 2011 absolvierte Marc Kerschbaumer, der beim SV Oberwart noch selber aktiv ist, die Prüfung zur A-Lizenz.
Auf die Frage, wie er zum Co-Trainer-Posten kam, berichtet Kerschbaumer: „Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen. Es war so, dass die neue Teamchefin, Irene Fuhrmann, mich angerufen hat und fragte, ob ich Interesse habe, Co-Trainer zu werden. Ich sah das als Herausforderung und habe darum angenommen.“
Den Co-Trainer macht der Oberwart Stürmer aber nur nebenbei, sein Brot verdient er als Lehrer: „Beim ÖFB bin ich nur wochenweise, beruflich bin ich als Lehrer an der HAK Oberpullendorf und im bssm Oberschützen tätig!“

Viermal dabei

Bereits zum vierten Mal dabei ist die Mittelburgenländerin Jennifer Pöltl. „Ich spiele bereits das vierte Jahr in der Elite Runde und bin stolz darauf. Die positive Entwicklung im Team ist sichtbar, da wir jedes Jahr einer Endrunde immer näher rücken. Im Vorjahr war sehr viel Pech dabei“, sagt Jennifer.

Vor allem Taktik geprobt

Vor der Reise nach England war ein viertägiges Trainingslager im Viva Steinbrunn angesagt, wo vor allem Taktik am Programm stand. „Im Team kannst du in erster Linie im taktischen Bereich arbeiten, der Rest ist Sache der Vereine. Wir haben viel Videostudium betrieben und uns so bestmöglich auf unsere Gegnerinnen vorbereitet“, schildert Kerschbaumer.
„Wir müssen über 90 Minuten die Konzentration halten und besonders auf die hohen Bälle der Engländerinnen achten. Wenn wir in der Defensive kompakt stehen und in der Offensive unsere Chancen verwerten, schaffen wir es zur EM“, ist Jenny optimistisch.

Chancen sind da

„Auch wenn es schwierig ist, ist die Chance für einen Aufstieg jedenfalls gegeben. Es muss aber alles passen, auch die Fitness ist ein wesentlicher Faktor. Ziel ist die Teilnahme an der EM natürlich“, so Kerschbaumer.
Das sieht auch Jennifer Pöltl so: „Gegenüber dem Vorjahr hat sich einiges verändert, wir haben ein neues Betreuerteam und einige Spielerinnen sind altersbedingt nicht mehr dabei. Trotzdem sind wir ein tolles Team und ich schätze unsere Chancen auf die Endrunde so groß wie nie ein. Wichtig ist auch, dass wir uns untereinander so super verstehen. Wir motivieren uns gegenseitig und freuen uns auf jedes einzelne Spiel. Auch die zusammenarbeit mit unserern Trainern ist so gut wie noch nie“, meint Jenny lächelnd.

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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