FC Südburgenland erkämpft mit Herz Remis gegen Sturm Graz

Voller Einsatz hier von Jennifer Köppel gegen Julia Wagner
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OLBENDORF. Der FC Südburgenland hatte in der aktuellen Doppelrunde die beiden Teams von Sturm Graz zu Gast und war in beiden Spielen krasser Außenseiter. In der Frauenbundesliga hatten die Südburgenländerinnen mit den verletzten Magyarics, Schwarz und der beruflich verhinderten Lefevre gleich drei Stammspielerinnen vorzugeben, das die Aufgabe keinesfalles einfacher gestalten ließ.
Sturm begann auch druckvoll und hatte bereits nach 7 Minuten mit einem Kopfball von Jessica Frieser, den Keeperin Magdalena Eberhardt noch an die Latte mit den Fingerspitzen lenkte Pech.

Verdiente Führung

Die Gäste waren tonangebend, auch wenn das Kämpferinnenherz der Südburgenländerinnen gut dagegen hielt. Die Defensive ließ nur wenig echte Chancen zu und wenn, war Eberhardt stets am Posten. Lediglich einmal war Frieser nach schönem Doppelpass den Tick schneller und spitzelte den Ball an der schon in der ersten Hälfte starken Südburgenland-Torfrau vorbei (27.).
Auf der Gegenseite war es vor allem Verteidigerin Yvonne Weilharter, die mehrere Male den letzten Pass in die Tiefe und somit echte Torraumszenen verhinderte. So blieb es aufgrund der spielerischen Überlegenheit bei der durchaus verdienten Gästeführung zur Pause.

Großartiger Kampf belohnt

Quasi mit Wiederanpfiff jubelten die Südburgenländerinnen. Nach einem Fehler im Aufbau schnappte sich Viktoria Vörös den Ball und spielte diesen ideal in den Lauf von Franziska Thurner, die der weit aus dem Tor gekommenen Sturm Graz-Torfrau Anna Carina Kristler keine Chance ließ (47.). Danach legten die Gäste einen Gang zu und erarbeiteten sich phasenweise im Minutentakt Möglichkeiten, aber Südburgenland hielt dicht.
Vor allem die überragende Lena Eberhardt warf sich mit ganzem Körper den Bällen und Spielerinnen in den Weg und wurde dabei mitunter wenig zimperlich von den Gästen attackiert. Die Grazerinnen verzweifelten fast, denn die besten Chancen zerschellten an Eberhardt, die u.a. gegen Isabella Posch rettete (52.), einen scharfen Schuss von Anna Malle über die Latte drehte (55.) oder im Finish einen Distanzschuss von Jessica Starchl entschärfte (87.).
Auf der Gegenseite war es ein Freistoß von Susanna Koch, der zumindest einmal echte Gefahr brachte, nachdem Vörös diesen Ball noch leicht abfälschte - aber zu schwach für Kristler (71.). So machte sich am Ende der aufopfernde Kampf der Südburgenländerinnen bezahlt und die Erhart-Mädels belohnten sich mit dem 1:1 und einem wichtigen Punkt. Für Sturm Graz dürfte Platz 2 damit endgültig außer Reichweite sein.

Schützenfest der Grazerinnen gegen 1b

Im Spiel der beiden 1b-Teams hielten die Südburgenländerinnen zwar einige Zeit mit viel Einsatz gut mit, auch wenn von Beginn an die Steirerinnen drückten und einige gute Möglichkeiten vorfanden. Ein Zögern von Jennifer Posch nutzte Lena Boandl zur verdienten Gästeführung, wobei sich die Torschützin allerdings verletzte und ausgewechselt werden musste (27.). Sie erlitt einen Seitenbandriss im rechten Knie - in diesem Sinne, gute Besserung, Lena! Noch vor der Pause schlug sich Posch einen scharfen Ball von Modesta Uka selbst über die Linie. Damit war eine Vorentscheidung gefallen.
Mit dem 0:2 ging es in die Kabinen, danach gab es ein Bestschießen der Zweier aus Graz. Julia Wagner stillte ihren Torhunger gleich mit fünf Toren (47.,51.,62.,73.,79.). Auch Uka erhöhte ihr Torkontingent um ein weiteres (49.). Zwischenzeitlich gelang Vanessa Oberhammer per Elfmeter noch das 0:8 (77.). Am Ende blieb es für die 1b vom FC Südburgenland zum Glück noch einstellig.

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