Frauenfußball
FC Südburgenland holte wichtigen Punkt gegen Innsbruck

Die Nachwuchskickerinnen aus Mischendorf mit den Spielerinnen vom FC Südburgenland und LA Christian Drobits.
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  • Die Nachwuchskickerinnen aus Mischendorf mit den Spielerinnen vom FC Südburgenland und LA Christian Drobits.
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In einer sehenswerten Partie verhinderte ein unglückliches Eigentor drei Punkte für Südburgenland.

MISCHENDORF. Bei herrlichem Frühlingswetter und über 120 Zuschauern empfing der FC Südburgenland das Team der Wacker Innsbruck Damen. Nach Ehrenankick durch LA Christian Drobits legten die Südburgenländerinnen mit viel Druck los und kamen durch Franziska Thurner auch rasch zur ersten Tormöglichkeit, doch ihr Schuss bedrängt von einer Innsbruck-Verteidigerin fiel etwas zu schwach aus und Carolin Grössinger hatte wenig Mühe. Nur eine Minute später kam Thurner den Tick gegen Grössinger zu spät.
Südburgenland drängte, aber auch die Gäste kamen zu Möglichkeiten. So hatte Shiho Tomari eine gute Chance, aber Keeperin Magdalena Eberhardt hielt im Nachfassen (16.).

Zwei "Schlüsselszenen" gegen Südburgenland

Mitte der ersten Halbzeit zog sich Schiedsrichterin Lena Hirtl den Unmut der heimischen Fans zu - wohl zu Recht. Nachdem Johanna Morscher die durchbrechende Thurner von hinten niederriss, gab es nur Gelb, vermutlich wäre hier wohl Rot die richtige Entscheidung wegen "Torchancenverhinderung" gewesen, da die Chance auf ein Eingreifen einer mitlaufenden Defensivspielerin eher gering war. Morscher hatte da jedenfalls viel Glück.
Rund zwei Minuten später die nächste sehr strittige Szene. Valentina Kröll reißt im Zweikampf Stefanie Koch-Lefevre knapp innerhalb des Strafraums am Arm zurück. Doch statt des fälligen Elfmeterpfiffs gab es lediglich Schiedsrichterball. Wieder hatten die Gäste da das "Entscheidungsglück" auf ihrer Seite.

Glückliche Gästeführung

Und Fortuna hielt sich auch weiterhin auf Seiten der Weiß-Grünen auf, denn nach einer weiten Flanke zögerte Eberhardt beim Herauslaufen und beim Kopfball von Marin Fujisawa sah sie nicht sehr glücklich aus (36.). Im Gegenzug hatte Thurner mit einem Schuss ins Außennetz Pech.
In der Schlussminute abermals eine kuriose Entscheidung von Hirtl, die einen klaren Corner für Südburgenland in einen Abstoß für Innsbruck "verwandelte". Danach folgte der Pausenpfiff einer sehr spannenden Partie, die aber leider durch einige Fehler im Schiedsrichterteam geprägt war.

Südburgenland erkämpft Führung

Nach Seitenwechsel kämpft Südburgenland beherzt, um den Rückstand wettzumachen und wird auch dafür belohnt. Nach einer schönen Aktion bringt Thurner den Ball scharf zur Mitte und vom Bein von Fujisawa springt der Ball an Grössinger vorbei ins eigene Tor (54.).
Innsbruck bleibt gefährlich, auch wenn die Heimischen nun noch mehr Druck erzeugen. Nach einem abgefälschten Heber von Thurner senkt sich der Ball über die etwas zu weit vorm Tor stehende Innsbruck-Keeperin ins lange Eck zum umjubelten 2:1 fürs Heimteam. Das Spiel stand nun an der Kippe, aber Innsbruck fightete zurück. Nach einem Abstimmungsfehler köpfelte die starke Nadine Dotter den Ball unglücklich über die auch in dieser Situation zu zögerliche Eberhardt ins eigene Gehäuse (77.).

Druckphase der Gäste

Durch das 2:2 wachgerüttelt wurden die Innsbruckerinnen nun stärker und erarbeiteten einige Möglichkeiten. Bei einem Schuss von Tomari spitzelte Eberhardt den Ball noch am Tor vorbei (86.). Die letzte Chance hatte aber Thurner, doch ihr Drehschuss verfehlte das kurze Eck (92.). Danach war Schluss.
Für Südburgenland war es letztlich ein "schmerzlicher" Punkt nach der Führung, für Innsbruck ein wohl zufriedenstellender. Beide Teams haben für den Frauenfußball sehr gute Werbung gemacht und die Südburgenländerinnen dürfen weiter positiv im Kampf um den Klassenerhalt bleiben.

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