Projekt „Mädchen am Ball“ sorgt für weiblichen Fußballnachwuchs im Burgenland

Erfolgreiche Zwischenbilanz nach Projektstart: Anna Patsios ("Mädchen am Ball“ Projektleiterin), Christian Illedits (ASKÖ Präsident und Landtagspräsident), Stefanie Schneeberger (U19 Frauen-Nationalteam) und Sophie Grafl (U17 Frauen-Nationalteam), Dominik Thalhammer (ÖFB Frauen-Nationalmannschaft Teamchef), Thomas Mandl (Ex-Nationaltorhüter, ASKÖ Bewegungscoach)
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  • Erfolgreiche Zwischenbilanz nach Projektstart: Anna Patsios ("Mädchen am Ball“ Projektleiterin), Christian Illedits (ASKÖ Präsident und Landtagspräsident), Stefanie Schneeberger (U19 Frauen-Nationalteam) und Sophie Grafl (U17 Frauen-Nationalteam), Dominik Thalhammer (ÖFB Frauen-Nationalmannschaft Teamchef), Thomas Mandl (Ex-Nationaltorhüter, ASKÖ Bewegungscoach)
  • Foto: ASKÖ Burgenland
  • hochgeladen von Michael Strini

DRASSBURG. Neben Stefanie Schneeberger (U19) und Jelena Dordic (U19) steuert das Burgenland seit kurzem mit Sophie Grafl (U17) einen weiteren erfolgreichen Export zum österreichischen Frauen-Nationalteam bei.
Wie wichtig Fußball-Frühförderung auch für Mädchen ist, zeigen die rasant steigenden Teilnehmerzahlen des Projekts. Mit momentan 600 Schülerinnen konnte das Ergebnis seit Februar fast verdoppelt werden.

Rasche Weiterentwicklung

Seit Beginn der Kampagne im Dezember 2017 wurde in 16 burgenländischen Schulen in 87 Schulklassen versucht insgesamt 592 Mädchen das Fußballspielen näher zu bringen. Die zusätzlich drei veranstalteten Schnuppertrainings in Draßburg, Hirm und Neufeld lockten zahlreiche interessierte Mädchen an, die sich von ASKÖ Bewegungscoaches und Frauen-Nationalteamspielerinnen begeistern ließen.
Mittlerweile konnten in zwei Standorten (Draßburg und Neufeld) wöchentliche Trainings installiert werden. Mit dem Team aus Neufeld nahm, nach zweimonatiger Trainingszeit, auch erstmals eine reine Mädchenmannschaft (VS Neufeld) am Sumsi-Cup der Volksschulen teil.

Interesse ist groß

„Das Interesse der jungen Damen an dieser Sportart ist immens. Unsere aktuellen burgenländischen Nationalspielerinnen beweisen ebenfalls, dass sich hier im Land auch viele Talente verbergen, diese gilt es ebenfalls zu entdecken und zu fördern“, so Illedits über den Bedarf und die Nachhaltigkeit der Kampagne.
Federführend beteiligt an der Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs in Österreich ist Dominik Thalhammer. Zunächst als Leiter des neu geschaffenen „Nationalen Zentrums für Frauenfußball" (bis 2016), dessen Aufbau er maßgeblich prägte, dann als U17-Frauen-Teamchef (bis 2016). Seit April 2011 ist er Teamchef des Frauen-Nationalteams. Thalhammer über die Wichtigkeit der Kampagne: „Das Projekt „Mädchen am Ball“ setzt genau dort an wo wir im Frauenfußball noch Optimierungsbedarf haben. Die Kontaktaufnahme der Mädchen in den Schulen und die Motivation, diese für den Sport zu begeistern, schlägt eine Brücke zu den Vereinen und bietet somit einen Mehrwert für alle.“

Einzigartiges Projekt

Mit dem in Österreich einzigartigem ÖFB/ASKÖ-Projekt wird im Burgenland eine Basis geschaffen, die den Schülerinnen zwischen sieben und zehn Jahren die Möglichkeit gibt, den Fußballsport kennen zu lernen und ihnen in weiterer Folge auch die Chance bieten soll in die ortsansässigen Vereine implementiert und somit weiter gefördert zu werden.
„Das Projekt ist erfolgreich angelaufen“, so Illedits und hofft auf eine Fortsetzung im Burgenland so wie den Roll Out in ganz Österreich.
"Bisher fanden die Projektvorstellungen in Schulen und Schnuppertrainings bei Vereinen im Bezirk Mattersburg, Eisenstadt und Oberpullendorf statt. Der nächste Schritt in der kommenden Saison ist es das Projekt an Schulen im Bezirk Oberwart und Neusiedl vorzustellen", erklärt Illedits.
Positiv sieht es auch Stefanie Schneeberger: "Aus meiner Sicht ist das ein sehr gutes Projekt! Ich hoffe wirklich sehr, dass es durch das Projekt gelingt, noch mehr Mädchen im Burgenland dazu zu bewegen, mit dem Fußball anzufangen!"

Projektvorstellung in Schulen

  • Projektvorstellung fand in Schulen der folgenden Gemeinden statt: Marz, Draßburg, Steinbrunn, Rohrbach, Forchtenstein, Hirm, Schattendorf, Antau, Großhöflein, Bad Sauerbrunn, Pöttsching, Zemendorf, Neufeld, Loipersbach, St. Margarethen, Markt St. Martin
  • Schnuppertrainings gab es in der VS Draßburg (22 Teilnehmerinnen), Sporthalle Hirm (33) und in der VS Neufeld (20), wo seither wöchentlich Schnuppertrainings stattfinden
  • Wöchentlich stattfindende Trainings gibt es im Bezirk Mattersburg (ASV Draßburg, 30 Spielerinnen, Trainerin Katja Schmidt) und im Bezirk Eisenstadt (ASV Neufeld, 14 Spielerinnen, Trainierinnen Anna Patsios, Dieter Berger, Alexandra Unterstetter)

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