Schiri stand im Mittelpunkt

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In einer ausgeglichenen Partie brachten einige Schiedsrichterentscheidungen vor allem die Gästefans zum Kochen. Am Ende hieß der Sieger im Bezirksduell Rechnitz
RECHNITZ (ms). Über weite Strecken eine eher matte Partie sorgten Schirientscheidungen für erhitzte Gemüter in Rechnitz.

Wiesfleck gefährlicher
Wiesfleck war von Beginn an in der Offensive gefährlicher, auch wenn die Fuchs-Elf es eher aus der Distanz versuchte. Rechnitz kam kaum ins Spiel und wenn versuchte es Tot Gästegoalie Lehner in Gefahr zu bringen - vergebens. Besser machte es Manuel Krutzler in Minute 17, der Wiesfleck mit einem Heber ins lange Eck in Führung brachte. Danach blieben echte Torszenen Mangelware. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, die allerdings teilweise kläglich verschenkt wurden. Kurz nach der Pause hatte Wiesfleck bei einem Lattenschuss Pech.

Zwei Elfer, eine Rote
Danach verlagerte sich das Blickfeld des Geschehens in den Gästestrafraum. Zunächst holte Brezovich einen harten Strafstoß heraus, den Kapitän Hummel souverän zum Ausgleich verwertete (68.). Nach einem Freistoß stieß Plank einen Rechnitzer Spieler ungestüm Richtung heranfliegenden Ball. Schiri Artner entschied abermals auf Elfmeter und schickte den Übeltäter vom Platz. Damit kippte die Partie, denn Hummel netzte abermals zugunsten der Heimelf. Zwar versuchten die dezimierten Wiesflecker nochmal heranzukommen, doch eine schöne Aktion schloss der zuvor eingewechselte Bradl zum 3:1 (82.) ab. In der Nachspielzeit hätte es nach einem bösen Foul von Cserer auch Rot geben können, aber Artner zückte nur Gelb. Nach Schlusspfiff waren die Gästefans, die schon während der 2. Hälfte ihren Unmut über den Unparteiischen lautstark kundtaten, kaum zu halten. "Der Schiri dürfte mehr kein Match pfeifen und Benkö sollte sich endlich selbst überzeugen, was da auf den Plätzen gepfiffen wird", waren da noch sachliche Kommentare. Der Rechnitzer Ordnerdienst hatte alle Hände voll zu tun, um Artner und seinem Assistenten den Weg zur Kabine zu ebnen. Nach einigen Minuten gelang dies auch.
„Hätten wir auswärts gespielt und es wäre ähnlich gelaufen, hätten wir wohl ebenso reagiert. Ich kann die Wiesflecker durchaus verstehen“, meint ein Fan aus Rechnitz. „Der erste Elfmeter war schon sehr hart, der zweite sicher zu geben, denn Plank hat schon vor dem Freistoß provoziert. Die Elfmeter haben schlussendlich das Spiel gedreht“, analysiert Rechnitz-Obmann Harald Füzi.

Rechnitz - Wiesfleck 3:1 (0:1)
Rechnitz: Taschler - Cserer, Kirnbauer, Dorner; Brunner- Schmaldienst, Brezovich, Tot, Toth - Hummel, Nimac
Wiesfleck: Lehner - Plank, Prilasnig, Herold - Schuh, Hutter, Plank, Karolyi, Filipsek - Okanume, Krutzler
Tore: Hummel (68.,78.); Bradl (82.) - Krutzler (16.); Rote Karte: Plank (76., Tätlichkeit)

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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