Frauenfußball
Südburgenland erkämpft Punkt bei Bergheim

Der FC Südburgenland holte in den letzten drei Spielen fünf Punkte.
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  • hochgeladen von Michael Strini

SÜDBURGENLAND. Voller Selbstvertrauen – mit vier Punkten aus den letzten zwei Spielen im Gepäck – reiste die Mannschaft des FC Südburgenland nach Bergheim.
Vor der Partie war klar: Mit einem Sieg würde man die rote Laterne abgeben. Mit dem Anpfiff wurde aber auch klar, dass das ein schwieriges Unterfangen werden würde, denn die Gastgeberinnen zeigten sich von Beginn an präsenter. Dennoch verlief die erste Halbzeit ohne große Höhepunkte, denn auch der FC Bergheim vermochte es nicht, aus seinen Vorteilen Kapital zu schlagen.

Verdiente Führung für Bergheim

Vor allem die starke Katja Wienerroither bereitete der Südburgenland-Defensive immer wieder Probleme, hochkarätige Chancen wurden jedoch nicht herausgespielt. Mit einem – am Ende doch harmlosen – Schuss aus spitzem Winkel an die Außenstange kamen die Gastgeberinnen einer Führung am nächsten. Die Mahlknecht-Truppe hatte an diesem Tag offensiv wenig entgegenzusetzen, so war in Hälfte eins keine einzige nennenswerte Tormöglichkeit zu verzeichnen.
Mit dem Beginn der zweiten 45 Minuten erhöhten die Salzburgerinnen den Druck und kamen zu den ersten richtig gefährlichen Möglichkeiten, scheiterten jedoch an sich selbst oder an der FCS-Keeperin. Der Führungstreffer für die Heimischen lag nun aber in der Luft und in der 76. Minute erlöste Julia Kastner ihre Mitspielerinnen. Sie spitzelte eine Freistoßflanke volley an der herauseilenden Eberhardt vorbei ins Tor zum vielumjubelten 1:0 für Bergheim.

Umstellung brachte Punkt

Trainer Rene Mahlknecht reagierte sofort auf den Rückstand, stellte auf Dreierkette um und schickte Innenverteidigerin Nadine Dotter als dritte Stürmerin nach vor – eine taktische Umstellung, die sich später bezahlt machen sollte.
Durch die drohende Niederlage aufgeweckt, versuchten die Südburgenländerinnen doch noch, irgendwie ein Tor zu erzielen. Lisa Strobl hatte die erste gute Gelegenheit dazu. Und in Minute 87 war es Dotter, die ein langes Amtmann-Zuspiel kontrollieren und an Schlussfrau Fischer vorbeischieben konnte. Danach besann man sich wieder darauf, diesen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Punkt erkämpft

Fazit: Aus einer eher bescheidenen Leistung wurde mit dem Punktgewinn das Maximum herausgeholt. Die Südburgenländerinnen konnten ihr spielerisches Potenzial in dieser Partie leider nicht abrufen und mussten neidlos anerkennen, dass der Gegner besser war.

Stefanie Koch-Lefevre: „Wir haben leider nie so richtig ins Spiel gefunden. Obwohl die kämpferische Leistung (auch nach dem Rückstand) wie auch in den letzten Spielen in Ordnung war, hatten wir Bergheim spielerisch nicht viel entgegenzusetzen. Aufgrund der Tatsache, dass sie besser waren und auch einige gute Chancen hatten, müssen wir zufrieden sein, wenigstens wieder einen Punkt mitgenommen zu haben.“

Torschützin Nadine Dotter: „Auch wenn wir uns mehr erhofft haben, haben wir uns tapfer geschlagen und einen für uns wichtigen Punkt mitgenommen. Jetzt heißt es dranbleiben und weiterkämpfen!“

Trainer René Mahlknecht: "Es war eine ausgeglichene erste Hälfte. Zweite Halbzeit war Bergheim zu Beginn stärker und ging verdient in Führung. Nach der Umstellung haben wir doch noch den glücklichen Ausgleich geschafft und uns den Punkt erkämpft, der uns weiter positiv für die kommenden Aufgaben stimmt."

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