Frauenfußball
Südburgenland/Hartberg verliert bei Sommertemperaturen gegen LASK Linz 0:2
- Im letzten Spiel der Saison setzte sich LASK Linz in einem hochsommerlichen Duell gegen Südburgenland 2:0 durch.
- Foto: MeinBezirk/Michael Strini
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Bei fast hochsommerlichen Temperaturen hielt die SPG Südburgenland/TSV Hartberg lange gut mit, konnte am Ende aber keinen zählbaren Erfolg aus Linz mitnehmen. Das wichtigste zum Abschluss der Saison - der FC Südburgenland bleibt in der Admiral Frauen Bundesliga.
LINZ. Vor dem Match wurden beim LASK einige Spielerinnen verabschiedet, ehe es bei sommerlichen Temperaturen in das finale Spiel für beide Teams in der Meisterschaft 2025/26 ging. Letztlich war es nur noch die "Goldene Ananas", die eine der beiden Teams - oder mit einem Remis beide - erspielen konnten. Dennoch boten beide Teams trotz der hohen Temperaturen viel Einsatz und ein gutes Spiel.
LASK Linz begann druckvoll und kam auch bald zu guten Möglichkeiten, wobei sich Südburgenland-Torfrau Dóra Schvirján mehrfach auszeichnen konnte. Die Südburgenländerinnen taten sich offensiv zunächst schwer, verteidigten aber geschickt. Etwas Glück war dann bei einer von zwei Abseitsentscheidungen für die Südburgenländerinnen dabei. War beim ersten wegen Abseits aberkannten Treffers die Entscheidung absolut richtig (16.), dürfte das zweite "Abseitstor" wohl keines gewesen sein (38.).
- LASK Linz verabschiedete sechs Spielerinnen vor dem Spielbeginn.
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Kraftakt als "Dosenöffner"
Nach dem Seitenwechsel kamen die Südburgenländerinnen besser in die Gänge. Bei einem hohen Ball von Lilla Sipos, die kommende Saison für Sturm Graz auflaufen wird, klatschte der Ball an die Latte (68.). Bei einem Freistoß der Südburgenländerinnen konnte die zur Pause eingewechselte LASK-Keeperin Sarah Trinkl den Ball noch aus dem kurzen Eck drehen (71.). In der Phase verlagerten sich die Linzerinnen eher auf Konter.
Zunächst ging ein Schuss knapp am langen Eck vorbei, dann sorgte ein Kraftakt von Andrea Svibková für den sprichwörtlichen "Dosenöffner". Die Legionärin, die LASK ebenfalls verlassen wird, wurde ideal in die Tiefe geschickt, setzte sich im Laufduell durch und ließ Schvirján mit einem platzierten Ball ins lange Eck keine Chance (77.). Nach einer Flanke und einer Kopfballweiterleitung setzte sich dann erneut Svibková energisch durch und erzielte das 2:0 für den LASK (85.). Die Südburgenländerinnen versuchten noch einmal heranzukommen, aber es blieb beim 2:0 für die Linzerinnen.
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