Frauenfußball
SV Neulengbach bestrafte vergebene Möglichkeiten

Stetiges Duell: Franziska Thurner und Milena Zink
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MISCHENDORF. Auch gegen die favorisierten Neulengbacherinnen begann der FC Südburgenland mit viel Druck und bereits nach wenigen Sekunden hatte Lisa Strobl die erste gute Chance, ihr Schuss fiel aber zu schwach aus.
Dann war es Franziska Thurner, die ideal freigespielt alleine vor Keeperin Milena Zink auftauchte, doch sie scheiterte am Schuh der Neulengbacherin (5.). Auf der Gegenseite war es Magdalena Bachler, die nur knapp vorbeizielte. Im Gegenstoß überhob Thurner Zink, aber auch hauchdünn das Tor (7.).

Distanzschuss zur Gästeführung

Im Konter rettete Südburgenland-Torfrau Magdalena Eberhardt gegen Stefanie Kremener. Zwei Corner später gelangte der Abschlag der Südburgenländerinnen zur freistehenden Linda Mittermair, die aus knapp 30 Metern ansatzlos einfach mal draufhielt und den Ball ins Eck bugsierte (12.). Eine Minute später die nächste Chance für das Heimteam durch Thurner, aber wieder ging der Ball hauchdünn am Pfosten von Zink vorbei (13.).
Stattdessen waren es nach einer Unachtsamkeit wieder die Gäste, die jubelten. Diesmal vollendete Bachler (19.). Fast im Gegenzug spielte Strobl alleine vor Zink noch uneigennützig auf - statt es  selbst zu probieren - und vor der einschussbereiten Emily Planer rettete Sonja Hickelsberger Füller noch für die Gäste (21.).

Anschlusstreffer ließ Südburgenland hoffen

Dann war es aber soweit - nach einem schönen Ball vom Sechzehnereck von Nadine Dotter nutzte Thurner eine kurze Verwirrung in der Neulengbach-Abwehr und drückte den Ball über die Linie (23.). Damit war wieder Hoffnung bei den Mahlknecht-Mädels.
Danach verflachte das Spiel ein wenig, ehe im Finish der ersten Halbzeit wieder mehr Druck aufs Gehäuse von Zink kam. Bei einem Fehler der sonst tadellosen Gästekeeperin schnappte sich Thurner den freien Ball, umspielte Hickelsberger, legte sich dabei den Ball aber zu weit vor und Zink konnte noch eingreifen (43.).

Statt Ausgleich 1:3

Nach Seitenwechsel war es erneut die quirlige Thurner, die alleine vor Zink auftauchte, doch wieder konnte diese mit einer starken Beinabwehr einen Südburgenland-Treffer verhindern (49.). Ein weiterer Angriff für die Heimischen - diesmal hatte Zink gegen Thurner zwar das Nachsehen, doch der Ball ging knapp am kurzen Eck vorbei (51.).
Die beiden ausgelassenen Sitzer wurden bestraft, denn nur zwei Minuten später nutzte Kremener nach einem Haken den Platz und versenkte den Ball im langen Eck. Somit bewiesen die Gäste eine hohe Effizienz.

Bemühen unbelohnt

Auch nach dem 1:3 kämpften die Südburgenländerinnen beherzt weiter und kamen auch zu tollen Möglichkeiten. Bei einem schönen Schupfer Richtung langes Eck von Strobl pflückte Zink mit tollem Hechtsprung den Ball aus der Luft herunter (66.). Bei einem weiteren Schuss von Thurner war die Gästetorfrau ebenfalls am Posten (85.).
Die Gäste kamen meist über schnelle Aktionen zu Möglichkeiten, die beste davon hatte die eingewechselte Aldijana Masinovic, die in der Nachspielzeit allerdings nur die Stange traf (92.). So blieb es beim 3:1-Sieg der Neulengbacherinnen und einem weiteren Match, bei dem das Bemühen und Kämpferherz des Tabellenletzten unbelohnt blieb.

SV Neulengbach-Trainer Mario Graf: "Man hat heute schon gesehen, dass wir in der letzten Woche drei Spiele hatten. Südburgenland hat stark gespielt, aber wenn man unten drinnen ist, fehlt auch das Spielglück. Wenn's läuft, stimmt das Selbstvertrauen und das kann in solchen Spielen im Kopf entscheiden."
FC Südburgenland-Trainer René Mahlknecht: "Ich bin auch heute stolz auf die Leistung. Die Chancenauswertung tut schon weh, aber wir haben mit viel Herz uns das Entscheidungsspiel nächste Woche in Kleinmünchen erkämpft."

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