Jobmotor Klein- und Mittelbetriebe

„Die kleinen und mittleren Unternehmen sind und bleiben der Beschäftigungsmotor der österreichischen Wirtschaft. Mit mehr als 1,9 Mio. Beschäftigten per Ende Jänner dieses Jahres sind sie nicht nur der mit Abstand größte Arbeitgeber im Land. Sie haben trotz der wirtschaftlich nach wie vor sehr angespannten Lage sogar einen neuen Beschäftigungsrekord aufgestellt. Dafür gilt ihnen Dank und Anerkennung“, betont Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Nemeth angesichts der neuesten von der KMU Forschung Austria publizierten Daten. Demnach lag die Gesamtbeschäftigung per Ende März um 2,6 Prozent über dem Vergleichswert aus dem Vorkrisenjahr 2008, wobei der Beschäftigungszuwachs in den KMU mit 2,8 Prozent höher ausgefallen ist als in Großbetrieben (2,2 Prozent). Summa summarum stieg die Zahl der Arbeitsplätze in KMU zwischen Jänner 2008 und Jänner 2013 um 52.604 auf 1.917.701 Mio. Personen.

„Unsere kleinen und mittleren Unternehmen haben die Krise bemerkenswert gut weggesteckt. Sie sind das Herzstück unserer Wirtschaft“, so Nemeth. Umso wichtiger sei es, die Betriebe angesichts der nach wie vor unsicheren Wirtschaftslage gezielt zu unterstützen, anstatt ihnen andauernd neue Prügel in den Weg zu legen – ob durch neue oder höhere Eigentumssteuern, die tief in den Mittelstand hineingreifen würden, oder zusätzliche Kosten, auf die jüngst wieder die ins Spiel gebrachte Einführung einer sechsten Urlaubswoche hinauslaufen würde.
„Was die KMU hingegen brauchen, sind gezielte Unterstützungsmaßnahmen – etwa den Ausbau von Garantieinstrumenten, um Finanzierungsengpässe zu vermeiden, sowie zielgerichtete Wachstumsimpulse. Die müssen, wie die Beispiele Handwerkerbonus oder thermische Sanierung zeigen, nicht viel kosten, können aber eine große Wirkung erzielen“, so der Wirtschaftskammerpräsident, der das auch im Rahmen der „Round Tables“ im ganzen Burgenland thematisieren wird. „Wir laden dazu Gemeindepolitiker, Vereinsobleute und Unternehmer ein, um gemeinsam über Ideen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft zu sprechen.“

Autor:

Michael Strini aus Oberwart

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