Zerspanungstechnikerinnen gefragt
Jugend am Werk Rotenturm bietet neue Facharbeiterinnen-Ausbildung

LR Norbert Darabos, Helene Sengstbratl (AMS) und Herbert Preinsperger von Jugend am Werk informierten über den Start der Facharbeiterinnen-Ausbildung „Zerspanungstechnik“. Petra Widhalm ist derzeit in Phase 1 der Ausbildung.
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  • LR Norbert Darabos, Helene Sengstbratl (AMS) und Herbert Preinsperger von Jugend am Werk informierten über den Start der Facharbeiterinnen-Ausbildung „Zerspanungstechnik“. Petra Widhalm ist derzeit in Phase 1 der Ausbildung.
  • Foto: Bgld. Landesmedienservice
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ROTENTURM. Mit der Facharbeiterinnen-Intensivausbildung Zerspanungstechnik für junge Frauen ab 18 Jahren erweitert Jugend am Werk in Rotenturm das Angebot im Burgenland. Ein Zerspanungstechniker ist für die Planung, Herstellung und Bearbeitung von Werkstücken zuständig. Sie produzieren hauptsächlich Bau- und Maschinenteile, sind aber auch für einfache Wartungs- und Reparaturarbeiten ihre Maschinen betreffend verantwortlich.

Bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Die Zielsetzungen des neuen Projekts, das bis Ende Oktober 2022 angesetzt ist, sind die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von jungen Frauen. Genau solche Facharbeiterinnen braucht die burgenländische Wirtschaft. Daher sollen 40 Prozent der Teilnehmerinnen nach Abschluss ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden haben.

"2018 war für das Burgenland mit durchschnittlich 104.500 Beschäftigten und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast 9 Prozent ein absolutes Rekordjahr. Spezifische Beschäftigungsinitiativen sind ein wichtiger Bestandteil." (LR Norbert Darabos)

4 Frauen in Ausbildung

Aktuell absolvieren zwei Frauen die Vorqualifizierung (2 Monate) und zwei Frauen sind in der Intensivausbildung (21 Monate). Ziel ist es, bei einem quartalsweisen Einstieg im Laufe von zwei Jahren eine kontinuierliche Gruppengröße von 12 Teilnehmerinnen aufzubauen.
„Mit September 2020 werden dann die ersten Absolventinnen als Facharbeiterinnen für den Beruf Zerspanungstechnik dem Arbeitsmarkt im Südburgenland zur Verfügung stehen“, erklärt Herbert Preinsperger von Jugend am Werk. Durch den gestaffelten Eintritt soll gewährleistet werden, dass es zu keinem punktuellen Überangebot in diesem Beruf kommt.

500.000 Euro investiert

Finanziert wird die Ausbildung aus Mitteln der burgenländischen Landesregierung sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Höhe von 500.000 Euro. Die Teilnehmerinnen erhalten eine finanzielle Unterstützung vom Arbeitsmarktservice Burgenland.

"Die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt ist dem AMS Burgenland ein großes Anliegen. Wir wollen den Berufseinstieg, die Ausbildung und die Einkommenssituation von Frauen verbessern." (AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl)

Hälfte des Förderbudgets für Frauen

Gender Budgeting wird beim AMS groß geschrieben. Mehr als 50 Prozent des Förderbudgets von knapp 50 Millionen Euro hat das AMS 2018 in seine Kundinnen investiert. Mit dem Geld werden Frauen auf verschiedenste Weise unterstützt. Der Bogen spannt sich von der Hilfe bei der Berufsorientierung über Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Job nach der Kinderpause, bis hin zur Förderung von Ausbildung und Höherqualifizierung.

LR Norbert Darabos, Helene Sengstbratl (AMS) und Herbert Preinsperger von Jugend am Werk informierten über den Start der Facharbeiterinnen-Ausbildung „Zerspanungstechnik“. Petra Widhalm ist derzeit in Phase 1 der Ausbildung.
LR Norbert Darabos und AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl mit Jutta Plevnik und Sanela Omerovic, die bereits die Phase 2 der Ausbildung zu Zerspanungstechnikerinnen durchlaufen.

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