Pinkafeld
Leonhard Schneemann besuchte TS Altotec und Herz Energietechnik

Landesrat Leonhard Schneemann besuchte Herz Energietechnik in Pinkafeld.
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Betriebsansiedelungen schaffen regionale Arbeitsplätze. Unternehmer suchen Facharbeiter.

PINKAFELD. Freitagvormittag waren Landesrat Leonhard Schneemann und Bgm. 3.LT-Präs. Kurt Maczek bei Betrieben in Pinkafeld zu Besuch. Sowohl TS Altotec als auch Herz Energietechnik sind international erfolgreich und suchen weitere Fachkräfte in ihrer Branche.
Regionale Disparitäten auszugleichen ist ein wichtiger Punkt im Zukunftsplan Burgenland. „Strukturschwache Regionen zu stärken ist unser Ziel. In Pinkafeld geht dieser Plan auf. Mir ist es wichtig, Betriebe zu besuchen, um zu sehen, wo es Probleme gibt, aber vor allem, was gut funktioniert“, so Schneemann. „Einige Leitbetriebe bringen insgesamt über 1.000 Arbeitsplätze in Pinkafeld“, freut sich Bgm. Kurt Maczek.

100 neue Arbeitsplätze bei TS Altotec

Über 70 Mitarbeiter haben derzeit bei der Firma TS Altotec einen wohnortnahen Arbeitsplatz. „Wir haben ausschließlich Arbeitskräfte aus der Region, weil die uns auch bleiben. Bis Ende 2021 werden es um etwa 100 Mitarbeiter mehr sein, denn wir vergrößern unseren Standort in Pinkafeld“, erzählt Edgar Stemeseder, Eigentümer des Unternehmens TS Altotec.
Das freut auch Wirtschafts- und Arbeitsmarktlandesrat Leonhard Schneemann: „Ein Job vor der Haustüre gibt Sicherheit und führt zu höherer Lebensqualität, alleine weil lange Anfahrtszeiten zur Arbeitsstelle wegfallen. Das muss unser Ziel für alle Burgenländer sein.“

LR Leonhard Schneemann: „Allein die über 70 Arbeitsplätze der Firma TS Altotec bedeuten einen enormen Mehrwert für die Region. Das Burgenland festigt seinen Status als Wirtschaftsstandort.“

Die Firma TS Altotec ist ein Salzburger Familienunternehmen und produziert patentierte Aluminiumprofile für Fenster und Türen sowie Sonnen- und Insektenschutzsysteme. Im Februar dieses Jahres hat die Firma ihren Betrieb in Pinkafeld aufgenommen. Als Gründe für den Standort Burgenland nennt der Eigentümer die leistbaren Grundstückspreise sowie die Verfügbarkeit von Mitarbeiter.

Landesrat Schneemann bei TS Altotec: Betriebsleiter Rene Schermann, Bgm. Kurt Maczek, LR Leonhard Schneemann und Eigentümer Edgar Stemeseder
  • Landesrat Schneemann bei TS Altotec: Betriebsleiter Rene Schermann, Bgm. Kurt Maczek, LR Leonhard Schneemann und Eigentümer Edgar Stemeseder
  • Foto: Landesmedienservice/Nora Schleich
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Qualifizierte Facharbeiter

Qualifizierte Facharbeiter sind somit ein wichtiger Faktor für Betriebsansiedelungen. „Dass wir Abgänger der HTL und der Fachhochschule in Pinkafeld direkt bei der Hand haben, ist ein Glücksfall. Neben anderen Förderungen war auch der Aspekt der Landesförderungen ein positiver Anreiz, um uns hier sesshaft zu machen. Aktuell suchen wir Fenstertechniker und Facharbeiter für ihren Bereich. Personen mit abgeschlossener Lehre dürfen sich gerne melden!“, so Stemeseder.
Bgm. Kurt Maczek konnte mit den Vorteilen seiner Schulstadt, gepaart mit infrastrukturellen Gegebenheiten, schon viele Firmen ansiedeln und somit den Wirtschaftsstandort stärken. Pinkafeld ist ein gutes Beispiel, wie regionale Synergien genutzt werden können. „Unser Ziel von Vollbeschäftigung ist noch nicht erreicht, aber das Zusammenspiel von Gemeinde, Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Pinkafeld zeigt, wie es gehen könnte und was es braucht, um vor allem auch jungen Menschen eine Perspektive geben zu können. Die Lehrlinge von heute sind die Facharbeiter von morgen – und solche brauchen die Betriebe. Das ist ein großes Plus für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Burgenland“, so Schneemann.

Herz seit zehn Jahren in Pinkafeld

Seit nunmehr zehn Jahren ist Herz Energietechnik mittlerweile in Pinkafeld. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 190 Mitarbeiter am Standort, zudem noch etwa 120 am Standort in Kemeten. "90 Prozent unserer Ingenieure kommen von der HTL oder FH Burgenland. Die attraktive Lage in Autobahnnähe und die qualitativ hochwertigen Arbeitskräfte in der Region waren ausschlaggebend damals in Pinkafeld zu bauen", schildert Geschäftsführer Morteza Fesharaki.
Auch bei Herz Energietechnik sucht man aktuell Leute. "Es läuft trotz Corona bei uns gut, wir haben keine Mitarbeiter in Kurzarbeit, im Gegenteil, wir schieben sogar Überstunden, um die Auftragslage zu erfüllen. Wir suchen auch Leute in verschiedenen Bereichen, finden momentan aber keine", so Fesharaki, der ein weiteres Problem in seiner Branche anspricht: "Die Erneuerbare Energie haben gegen die billigen Gaspreise kaum eine Chance. Da helfen auch die Förderungen nur wenig."

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