Projekt Romabiz
Mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit Selbständigkeit von Roma und Sinti fördern

Projektpartner von Romabiz: Krisztina Árok (Regierungsamt Komitat Zala), René Höfer und
Christoph Greiner (BFI), Csaba Boha (Verein für Roma im Komitat Zala), Horst Horvath (Roma VHS), Norbert Kulcsár (Verein für Roma in der EU), Anikó Vörös (Handels- und Industriekammer Komitat Zala)
4Bilder
  • Projektpartner von Romabiz: Krisztina Árok (Regierungsamt Komitat Zala), René Höfer und
    Christoph Greiner (BFI), Csaba Boha (Verein für Roma im Komitat Zala), Horst Horvath (Roma VHS), Norbert Kulcsár (Verein für Roma in der EU), Anikó Vörös (Handels- und Industriekammer Komitat Zala)
  • hochgeladen von Karin Vorauer

OBERWART (kv). Am 22. Jänner 2019 stellten Christoph Greiner und Rene Höfler vom BFI Burgenland, Horst Horvath (Roma Volkshochschule) und die Vertreter der ungarischen Projektpartner Ferenc Szolnok und Csaba Boha (Verein Roma im Komitat Zala) das neue Projekt Romabiz im OHO vor.

"Ich bin dankbar, dass wir für dieses noch nie dagewesene Projekt die EU-Förderung erhalten haben." (Ferenc Szolnok)

Das erste Arbeitsgespräch fand am 10. September 2018 im BFI Güssing statt, wo der Programmplan und der Start von Romabiz im Burgenland erläutert wurden. In 23 Monaten werden 75 Klein- und Mittelbetriebe von Roma und Sinti in Einzelberatungen und Gruppen-Coachings gestärkt.

Ziele des EU-Projektes

Das Interreg-Projekt soll die Entwicklung von Unternehmen von Roma und Sinti steigern und somit ihr wirtschaftliches Überleben sichern. "Derzeit sind wir um den Aufbau eines grenzüberschreitenden Kooperationsnetzwerks bemüht", so Christoph Greiner.
Größte Herausforderung sei es, Menschen zu finden, die sich dem Projekt positiv gegenüber zeigen. "Hier gilt es Barrieren zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. Vor allem in Ungarn sind rassistische Übergriffe gegenüber den Roma nach wie vor ein großes Problem", sagt Horst Horvath.
Nächster Schritt ist die Eruierung des Ist-Zustandes und das Herausfiltern der Problembereiche mittels eines Fragebogens.

Internetplattform aufbauen

Mit einer bestmöglichen Vernetzung und der Erstellung einer Unternehmensplattform, die alle notwenigen Informationen enthält, sollen die KMUs der Roma und Sinti unterstützt werden. "Es geht um den Aufbau einer grenz- und institutionsüberschreitenden Zusammenarbeit", so Greiner.
"Das Projekt ist ein erster Schritt, um die Probleme zu eruieren, die Roma und Sinti auf ihrem Weg in die Selbständigkeit überwinden müssen. In weiterer Folge wollen wir diese in den Griff bekommen", so Ferenc Szolnok abschließend.

Projektpartner HU

  • Verein für Roma im Komitat Zala
  • Verein für Roma in der EU
  • Handels- und Industriekammer Komitat Zala

Strategische und unterstützende Partner

  • Roma Volkshochschule Burgenland
  • Regierungsamt Komitat Zala
  • Verein für ländliche Entwicklung "Grünes Herz von Zala"
  • Verein KARIKA
  • Verein Roma-Service

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen